Philippe Tessier

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Das Domaine Philippe Tessier liegt in Cheverny an der Route der Loire-Schlösser zwischen Chambord, Blois und Troussay und zählt zu den angesehenen Weingütern der Appellationen Cheverny und Cour-Cheverny. Das 1961 gegründete Familienweingut ist seit 1998 biozertifiziert und wird heute von Simon Tessier, dem Enkel des Gründers, sowie seiner Lebensgefährtin und Geschäftspartnerin Marie Drancourt geführt. Die Weinberge umfassen rund 25 Hektar. Hier entstehen natürliche, unverfälschte und bekömmliche Loire-Weine. Romorantin, Sauvignon, Chardonnay, Orbois, Pinot Noir, Gamay, Côt und Pineau d’Aunis werden mit größter Sorgfalt kultiviert.

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Philippe Tessier Cherverny Point Nommé 2022
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Philippe Tessier Cherverny Point Nommé 2022

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Philippe Tessier Cheverny Point Nommé 2019
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Loire | Cheverny

Philippe Tessier Cheverny Point Nommé 2019

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Philippe Tessier Cheverny Point Nommé 2022
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Loire | Cheverny

Philippe Tessier Cheverny Point Nommé 2022

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Philippe Tessier Cheverny Point Nommé 2022
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Loire | Cheverny

Philippe Tessier Cheverny Point Nommé 2022

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Philippe Tessier Nota Bene 2021
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Philippe Tessier Nota Bene 2021

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Philippe Tessier Nota Bene 2021
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Vin de France | Vin de France

Philippe Tessier Nota Bene 2021

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Die Geschichte der Domaine Philippe Tessier

Die Geschichte beginnt 1961, als Roger Tessier seine ersten Reben in Cheverny pflanzt. Sein Sohn Philippe übernimmt den Betrieb 1981. Über neununddreißig Jahrgänge hinweg macht er ihn zu einem der angesehensten Weingüter an der Loire. 1998 erhält er die Zertifizierung für biologischen Anbau – damals ein wegweisender Schritt im Département Loir-et-Cher. Er setzt sich für einen bäuerlichen, handwerklichen und aufrichtigen Weinbau ein und für Weine, die ihren Herkunftsort, ihren Jahrgang und ein Stück ihres Winzers widerspiegeln.

Simon, Philippes Sohn, arbeitete zunächst als Weinhändler in Nantes, bevor er auf das Familienweingut zurückkehrte. Im Februar 2020 übernahm er nach dem Jahrgang 2019, dem letzten von seinem Vater vinifizierten, die Leitung. Marie Drancourt kam hinzu und wurde seine Geschäftspartnerin. Das junge Paar führt die bisherige Philosophie mit Sorgfalt und Bescheidenheit fort. Wenn ein Jahrgang es nicht zulässt, verzichten die beiden auf ihre großen Cuvées – so etwa 2021, 2023 und 2024.

Terroirs und Reben der Domaine Philippe Tessier

Die Weinberge erstrecken sich über die drei Gemeinden Cheverny, Cormeray und Cellettes. Ihr kühles Mikroklima wird von der Loire und den Wäldern von Cheverny, Chambord und Sologne geprägt. Es gibt drei wesentliche Bodentypen, alle über Kalkgestein: Sandböden der Sologne auf Lehm, sandig-lehmige Kalkböden und Kies über Falun, alten Meeresablagerungen. Jedes Terroir bringt eigene Eigenschaften ein, die in den Cuvées zur Geltung kommen. Zwei Appellationen sind hier beheimatet: Cour-Cheverny ist ein Weißwein ausschließlich aus Romorantin, einer seltenen, für die Region charakteristischen Rebsorte. Cheverny gibt es als Weiß-, Rosé- und Rotwein.

Die Reben sind wenige bis rund fünfzig Jahre alt; etwa zwei Drittel sind älter als fünfzehn Jahre. Chemische Betriebsmittel werden nicht eingesetzt. Zwischen den jungen Reben wächst Gras, während der Boden bei den übrigen bearbeitet wird: Im Herbst wird Erde angehäufelt, im Frühjahr werden die Rebstöcke freigelegt. Als Zusätze dienen ausschließlich Kalk und Humus. Die angestrebten Erträge liegen rund 20 % unter den zulässigen Höchstmengen. Die Handlese ermöglicht eine strenge Selektion und sorgt dafür, dass die Trauben unversehrt im Keller ankommen.

Die Vinifikation der Domaine Philippe Tessier

Im Keller bringt das Weingut den Trauben denselben Respekt entgegen wie im Weinberg. Vor Beginn der Gärung wird ohne Schwefel vinifiziert; die Gärung setzt allein durch die natürlichen Hefen ein. Weder Enzyme noch chemische Korrekturen kommen zum Einsatz, dafür wird der Prozess aufmerksam überwacht und regelmäßig analytisch kontrolliert. Die Weißweine durchlaufen die malolaktische Gärung und reifen anschließend je nach Cuvée in Edelstahl-, Beton- oder konischen Tanks, in Demi-Muids oder Barriques.

Etwas Schwefel wird erst bei der Assemblage und der Abfüllung zugesetzt; der Gesamtgehalt liegt unter 50 mg/l. Eine Filtration erfolgt nicht grundsätzlich und wird, wenn sie stattfindet, so schonend wie möglich durchgeführt. Die Cuvées aus den ältesten Reben werden häufig unfiltriert abgefüllt. Das Weingut experimentiert außerdem mit natürlich schäumendem Wein nach der Méthode ancestrale, der Lese ganzer Trauben und der Maischegärung in georgischen Amphoren.

Die Cuvées der Domaine Philippe Tessier

Cour-Cheverny Domaine: Dieser Romorantin stammt von jungen, weniger als zwanzig Jahre alten Reben auf sandig-lehmigem Boden. In Edelstahl- und Betontanks ausgebaut, kann dieser trockene Wein mit floralen und mineralischen Noten jung und fruchtbetont oder nach zwei bis vier Jahren getrunken werden.

Cour-Cheverny Les Sables: Dieser Romorantin stammt von zwanzig bis vierzig Jahre alten Reben. Er reift zehn Monate in konischen Tanks und Demi-Muids, danach fünf Monate im Betontank. Er bietet Noten von Honig, Quitte und weißen Blüten sowie einen minzigen Abgang und ist bis zu sieben Jahre lagerfähig.

Cour-Cheverny Porte Dorée: Dies ist die große Romorantin-Cuvée des Weinguts. Sie stammt von den ältesten Reben auf sandig-lehmigem Boden über Kalkgestein. In Demi-Muids und Barriques vinifiziert und zehn Monate darin ausgebaut, gewinnt sie mit dem Alter an Komplexität und entwickelt Noten von Trockenfrüchten und Mandeln. Ihren besten Genuss bietet sie nach vier bis zehn Jahren.

Cheverny Blanc Domaine: Diese Cuvée aus Sauvignon, Chardonnay und Orbois stammt von jungen Reben auf kargen Sand- und Lehmböden. Im Edelstahltank vinifiziert, bietet sie eine frische Nase mit Aromen von schwarzen Johannisbeeren, Pfirsich und weißen Blüten. Sie sollte innerhalb von zwei Jahren getrunken werden.

Cheverny Blanc La Charbonnerie: Sauvignon und Chardonnay für diesen Wein stammen von rund vierzig Jahre alten Reben auf einem sandig-lehmigen Boden über Kalkgestein. Er zählt zu den Referenzweinen der Appellation und zeigt Aromen von weißen Blüten und reifem Steinobst.

Cheverny Rouge Domaine: Diese Cuvée aus Pinot Noir, Gamay und Côt von kieselhaltigem Boden bietet Noten von roten Früchten und Pfeffer. Ein fruchtiger, erfrischender Wein mit feinen Tanninen, der innerhalb von drei Jahren getrunken werden sollte.

Cheverny Rouge Point du Jour: Pinot Noir und Gamay für diesen Wein wachsen auf sandig-lehmigen und lehmig-kalkhaltigen Böden. Die Farbe ist lebhaft, die Nase floral und würzig mit Anklängen von Zimt, Kirsche und Mandel. Am Gaumen ist er harmonisch und von frischen roten Früchten geprägt.

Cheverny Rosé: Dieser trockene Rosé aus Direktpressung, überwiegend aus Pinot Noir und Gamay, zeigt einen lachsfarbenen Ton. In der Nase ist er fein, mit Aromen von roten Früchten, Mandeln und milden Gewürzen.

Phil en Bulles: Dieser natürlich schäumende Wein wird nach der Méthode ancestrale aus Romorantin und Orbois hergestellt. Er reift ein Jahr auf Latten, bevor er auf dem Weingut degorgiert wird.

Chemin Noir: Dieser rote Vin de France stammt von jungen Pineau-d’Aunis-Reben und wird mit ganzen Trauben vinifiziert. Er ist sehr leicht und pfeffrig und wird leicht gekühlt serviert.

Toc: Dieser Vin de France besteht zu 100 % aus Côt, der auf Sandböden wächst und acht Monate in 500-Liter-Fässern reift. Er bietet Aromen von dunklen Früchten und Leder sowie weiche Tannine.

Grain Noir: Diese Cuvée aus Gamay, Pineau d’Aunis und Côt ist straff und frisch, mit einer leicht tanninhaltigen Struktur und Noten von Gewürzen, Pfeffer und rotem Steinobst.

Point Nommé: Dieser Pinot Noir wird nur in günstigen Jahrgängen erzeugt. Er stammt von fünfundzwanzig Jahre alten Reben auf einem sandig-lehmigen Kalkboden, reift zehn Monate in Barriques und wird unfiltriert abgefüllt.

Nota Bene: Dieser Gamay stammt von rund sechzig Jahre alten Reben auf lehmig-kieselhaltigem Boden. Er reift zehn Monate in Barriques, wird nicht filtriert und nur in großen Jahrgängen erzeugt.

Romorantique: Dieser Romorantin wird als Vin de France vinifiziert. Die entrappten Trauben mazerieren drei Monate in vergrabenen georgischen Amphoren (Qvevri) und verbringen anschließend zwei Monate im Tank.

Cuvée Roger Tessier: Dieser halbtrockene oder liebliche Cour-Cheverny ist eine Hommage an den Gründer des Weinguts. Er wird nur in außergewöhnlichen Jahrgängen wie 2003 erzeugt, wenn der Romorantin eine besonders hohe Reife erreicht.

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