Cosse Maisonneuve

Ein großes domaine in Cahors im Südwesten!

Domaine Cosse-Maisonneuve: Kauf zum besten Preis

Das domaine Cosse-Maisonneuve liegt im Département Lot, in Lacapelle-Cabanac (zwischen Villeneuve-sur-Lot und Cahors). Das domaine wurde 1999 von Matthieu Cosse und Catherine Maisonneuve gegründet, als sie die ersten Weinberge kauften und diese anschließend auf 28 Hektar vergrößerten, bestehend aus 80 % Malbec und 20 % Cabernet Franc.

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Bewertung Bettane & Desseauve

17 - 18

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Cosse Maisonneuve Cahors Le Combal 2021
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Rot
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Cosse Maisonneuve Cahors Le Combal 2021

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Cosse Maisonneuve Cahors Les Laquets 2018

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Cosse Maisonneuve Cahors Marguerite 2019
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Cosse Maisonneuve Cahors Marguerite 2019

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Cosse Maisonneuve Cahors La Fage 2020
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Cosse Maisonneuve Cahors La Fage 2020

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Cosse Maisonneuve Cahors Laquets 2021
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Cosse Maisonneuve Cahors Laquets 2021

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Cosse Maisonneuve Cahors Le Combal 2021 Magnum
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Cosse Maisonneuve Cahors Le Combal 2021 Magnum

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Cosse Maisonneuve Cahors Le Sid 2021
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Cosse Maisonneuve Cahors Le Sid 2021

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Cosse Maisonneuve Cahors Marguerite 2022
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Cosse Maisonneuve Cahors Marguerite 2022

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Cosse Maisonneuve Cheval en Tête 2024 Blanc
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Südwestfrankreich | Vin de France

Cosse Maisonneuve Cheval en Tête 2024 Blanc

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Geschichte von Domaine Cosse-Maisonneuve

Das Weingut entsteht 1999 aus der Begegnung zweier Weinbegeisterter mit sich ergänzenden Werdegängen. Matthieu Cosse, diplomierter Önologe des Instituts für Önologie in Bordeaux und ehemaliger Rugbyspieler, bringt technische Präzision und eine Leidenschaft fürs Detail mit. Catherine Maisonneuve, die zuvor bei Château Léoville-Las-Cases tätig war, steht für eine idealistische, tief in der Landwirtschaft verwurzelte Vorstellung von ihrem Beruf. Gemeinsam pachten sie fünf Hektar in der Appellation Cahors, fest entschlossen zu beweisen, dass Malbec hier, unter den für ihn idealen klimatischen Bedingungen, große französische Rotweine hervorbringen kann.

Die Entwicklung verläuft rasant. Das Duo vergrößert das Weingut geduldig auf rund zwanzig Hektar und entdeckt dabei außergewöhnliche, oft brachliegende Parzellen. Dazu gehört jene, aus der die legendäre Cuvée La Marguerite hervorgehen sollte: Sie wurde zu Ehren von Catherines Großmutter benannt und 2001 wiederentdeckt, als der Wald das Gelände bereits zurückerobert hatte. Immer mehr Parzellen-Cuvées entstehen, gefolgt von Experimenten mit Cabernet Franc, Gamay und sogar einem Weißwein – einer absoluten Rarität in der Region. Heute wird das Weingut vom Guide de la Revue du Vin de France mit zwei Sternen und von Bettane et Desseauve mit vier Sternen ausgezeichnet. Es gilt einhellig als Wegbereiter, der der Appellation Cahors neuen Schwung verliehen und dem Malbec einen Platz unter Frankreichs großen Rotweinen verschafft hat.

Terroirs und Reben von Domaine Cosse-Maisonneuve

Die Weinberge erstrecken sich am Rand der Appellation über die eindrucksvollen Lehm-Kalk-Plateaus des Quercy und die Hänge oberhalb des Lot. Drei große Bodenarten bilden dieses Mosaik: die Kalkschutthalden und Kalkplateaus von Lacapelle-Cabanac, die Spannung und Mineralität verleihen; die großzügigeren, sonnenverwöhnten Lehm-Kies-Terrassen; und vor allem das berühmte siderolithische Terroir auf den Anhöhen von Prayssac mit seinen besonders eisenerzreichen roten Lehmböden und verstreuten runden Kieseln. Dieser seltene Boden verleiht den Weinen ihre samtige Textur und ihren unverwechselbaren mineralischen Charakter.

Malbec macht etwa 80 % der Rebsortenbestände aus, ergänzt durch Cabernet Franc sowie kleinere Mengen Merlot, Gamay, Ugni Blanc, Chardonnay und Sauvignon. Ein Teil der Reben geht auf eine sorgfältige Massenselektion an sehr alten, kleinbeerigen Malbec-Stöcken zurück, von denen manche hundert Jahre alt sind und die an verschiedenen Orten im Département Lot gefunden wurden. Die Biodynamie prägt die gesamte Arbeit von Anfang an; die Demeter-Zertifizierung wurde Ende der 2000er-Jahre erlangt. Zum Einsatz kommen Hornmist- und Kieselpräparate sowie homöopathische Behandlungen, mit dem Ziel lebendiger Böden. Das Weingut hält fünf Zugpferde und eine Herde von etwa zwölf Kühen. Sie sind für die Kompostherstellung unerlässlich und, so Catherine Maisonneuve, auch für die Lebendigkeit, die sich in den Weinen wiederfindet. Die Erträge werden bewusst niedrig gehalten; die Lese erfolgt vollständig von Hand, mit anschließender Sortierung am Sortiertisch.

Vinifikation bei Domaine Cosse-Maisonneuve

Im Keller wird bewusst so wenig wie möglich eingegriffen. Die Trauben gelangen als ganze Beeren in die Gärbehälter, und die Gärung setzt allein mit natürlichen Hefen ein, ohne Hefezusatz oder Korrekturen. Das Duo setzt auf eine sanfte Infusion statt auf Extraktion: Die Maische wird von Hand und behutsam untergestoßen und bleibt drei bis vier Wochen im Gärbehälter, damit reife, feine Tannine entstehen statt harter, grober Gerbstoffe. Genau dieser Ansatz hat es ermöglicht, dem von Natur aus kraftvollen und tanninreichen Malbec Eleganz und Bekömmlichkeit zu verleihen.

Der Ausbau dauert lange und erfolgt mit großer Präzision, ohne sich je in den Vordergrund zu drängen. Das Weingut verwendet kein ausschließlich neues Holz, sondern bevorzugt 225-Liter-Barriques in zweiter und dritter Belegung sowie Betonbehälter und Steinzeugkrüge für die frischeren Cuvées. Die Dauer reicht von vierzehn Monaten für die zugänglicheren Cuvées bis zu mehr als achtzehn Monaten, in außergewöhnlichen Jahrgängen bisweilen deutlich länger – dann bestimmt der Wein selbst den Zeitpunkt seiner Abfüllung. Die Weine werden weder geschönt noch filtriert und erhalten nur eine minimale Schwefelgabe.

Die Cuvées von Domaine Cosse-Maisonneuve

Cheval en Tête blanc: Dieser trockene Weißwein ist eine absolute Rarität in der Region. Er stammt von einer 1,5 Hektar großen Parzelle auf 200 Metern Höhe mit Mergel-Kalk- und Kimmeridge-Böden, die zu etwa 70 % mit Ugni Blanc und zu 30 % mit Chardonnay und Sauvignon bestockt ist. Die ganzen Trauben werden langsam gepresst; vergoren wird mit natürlichen Hefen. Anschließend reift der Wein sechs Monate auf der Feinhefe in kleinen Betonbehältern und Steinzeugkrügen. Gelb mit grünen Reflexen, ein Duft nach leicht honigbetonter Grapefruit und ein voller, frischer Gaumen mit Zitrusfrüchten und weißen Blüten sowie einer schönen Bitternote im Abgang.

Cheval en Tête rouge: Eine Anspielung auf die fünf Zugpferde des Weinguts und auf das Pferd an der Spitze des Rennens. Diese als Vin de France abgefüllte Cuvée ist ein Malbec für den unmittelbaren Genuss. Geschmeidig, verführerisch und saftig, verbindet er Veilchen und frische Früchte mit einer seidigen, perfekt ausgewogenen Textur. Ein vielseitiger Wein mit unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Abstèmes s'Abstenir: Der ungewöhnlichste Wein des Hauses, ein reinsortiger Gamay aus dem Land des Malbec. Das musste man erst einmal wagen. Kräftiger gebaut als ein klassischer Gamay, bewahrt er eine strahlende Frucht und eine erfreuliche Fülle, dazu jene fleischige Textur, die für das Weingut so typisch ist. Eine Kuriosität mit Kultstatus.

Le Combal: Einer der lebendigsten Cahors-Weine des Sortiments. Der Malbec wird von Hand gelesen, drei Wochen in temperaturgeregelten Edelstahltanks vinifiziert und reift anschließend vierzehn Monate in gebrauchten Barriques. Ein Malbec voller Lebenskraft, zugleich tiefgründig und bekömmlich, mit feinen Tanninen und strahlender Frucht. Die Fachpresse bewertet ihn regelmäßig mit etwa 92 von 100 Punkten.

La Fage: Diese Cuvée stammt von einem lehmig-kiesigen Terroir und zeigt sich schon jung großzügig, mit reifen dunklen Früchten, Gewürzen und einer runden Textur. Zugleich besitzt sie alle Merkmale eines echten Terroirweins: Ihre dichte Struktur und ihr Lagerpotenzial heben sie weit über ihre Klasse hinaus.

Le Petit Sid: Diese Cuvée stammt von einem Terroir auf den Anhöhen von Prayssac über dem Lot. Die berühmten siderolithischen Lehmböden haben ihr den Namen gegeben. In der feinen, ausgewogenen Nase verbinden sich Veilchen, schwarze Johannisbeere und Brombeere mit gut eingebundenen mineralischen und holzigen Noten. Am Gaumen ist der Wein dicht und lang, mit feinkörnigen, steinig wirkenden Tanninen, die den Speichelfluss anregen. Eine moderne, elegante Interpretation der Appellation.

Les Laquets: Ein charaktervoller Cahors par excellence, reinsortiger Malbec von rund vierzig Jahre alten Reben auf einer Kalksteinparzelle. Lang und rassig, entfaltet er einen intensiven Duft nach Früchten und Gewürzen, einen dichten Gaumen mit Noten von Lakritz und Zeder sowie einen anhaltenden Abgang, den der feine, präzise Ausbau perfekt ausbalanciert. Der wohl treffendste Ausdruck des Stils von Cosse-Maisonneuve und ein großer Wein aus der Kategorie der lagerfähigen Weine.

La Marguerite: Die Prestige-Cuvée stammt von einer 2,5 Hektar großen Parzelle auf dem berühmten siderolithischen Terroir, dessen rote Lehmböden reich an Eisenerz sind. Der Boden war jahrzehntelang weder behandelt noch intensiv bearbeitet worden und hatte seinen ursprünglichen Biotopcharakter wiedererlangt, bevor das Weingut dort zwei Hektar mit Malbec bepflanzte, der von über hundert Jahre alten Rebstöcken selektiert worden war. Der Wein zeigt eine seltene Leichtigkeit, Strahlkraft und Tiefe, in der Komplexität und Intensität miteinander wetteifern. Er wird regelmäßig mit mehr als 95 von 100 Punkten bewertet und zählt zu den größten Rotweinen Südwestfrankreichs.

Carmenet: Die erste Cabernet-Franc-Cuvée des Weinguts entstand 2008 und wird als Vin de France vermarktet, da diese Rebsorte in der Appellation Cahors nicht zugelassen ist. Ein Cabernet Franc von herrlicher Frische mit Noten von Himbeere, Pfeffer und Tabakblättern, ganz im unverfälschten Stil des Hauses: spannungsreich und mit feinen Tanninen.

Sidérolithe: Diese erstmals 2017 erzeugte Kleinstcuvée aus einer einzelnen Parzelle wird ebenfalls als Vin de France vermarktet. Sie stammt von Cabernet Franc, der auf besonders eisenhaltigen Lehmböden wächst. Das Ergebnis verblüfft: Aromen von dunklen Früchten und Veilchen, eine klare, leicht speckige Frucht und eine samtige, geschmeidige Textur, die unmittelbar an große Pomerols erinnert. Der neue Star des Weinguts wird nur in winzigen Mengen erzeugt.

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