Thomas Jacquin

Die Weine des Domaine Thomas Jacquin: zum besten Preis kaufen

Eingebettet in die bewaldeten und kalkigen Hügel des jurassischen Weinbaugebiets repräsentiert das Domaine Thomas Jacquin einen der authentischsten und lebendigsten Ausdrücke des Naturweinbaus in der AOC Arbois. Seit 2017 in Marnoz, einer Gemeinde im Norden des Jura, ansässig, bewirtschaftet Thomas Jacquin mit handwerklicher Sorgfalt knapp einen Hektar Reben, darunter wertvolle Parzellen mit Savagnin und Poulsard im Bereich „En Chamblin", in der Nähe der Lage „Les Bruyères". Dieses sehr kleine, unabhängige Weingut produziert exklusive, seltene und zutiefst aufrichtige Weine, die die einzigartige Mineralität der Terroirs von Arbois treffend widerspiegeln.

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Thomas Jacquin Tonitruant Poulsard 2022
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Jura | Vin de France

Thomas Jacquin Tonitruant Poulsard 2022

48,00 € inkl. MwSt. pro Flasche
40,00 € zzgl. MwSt.

Geschichte des Domaine Thomas Jacquin

Die Geschichte des Domaine Thomas Jacquin ist die Geschichte eines Werdegangs, geprägt von Anspruch und Weinleidenschaft. Als gebürtiger Bewohner der Region Bourgogne-Franche-Comté beginnt Thomas Jacquin bereits ab 2010 mit der Arbeit in Weinberg und Keller und sammelt im Laufe der Jahrgänge und Begegnungen wertvolle Erfahrungen. Insbesondere am Weingut des emblematischen Stéphane Tissot – einer der Leitfiguren des jurassischen Weinbaus – verfeinert er über fünf bis sechs Jahre seinen Blick auf den Naturweinbau, die Biodynamie und die Vinifikation ohne Zusatzstoffe.

Gestärkt durch diese fundierte Ausbildung bei einem der angesehensten Winzer des Jura beschließt Thomas Jacquin, sich 2017 selbstständig zu machen. Er erwirbt knapp einen Hektar Reben in der Gemeinde Arbois, bepflanzt mit Savagnin und Poulsard – den beiden Leitrebsorten der Appellation –, und gründet seinen Mikrokeller in Marnoz, einige Kilometer nördlich von Arbois. Bereits mit seinem zweiten Jahrgang 2018 erregen seine Weine durch ihre bemerkenswerte Präzision und ihre einzigartige Energie die Aufmerksamkeit aufgeklärter Weinliebhaber und auf Naturweine spezialisierter Weinhändler.

Neben seinem eigenen Weingut arbeitet Thomas Jacquin auch am Domaine de la Loue mit und beweist damit sein tiefes Engagement für den jurassischen Weinbau als Ganzes. Als zusätzliche Originalität und Ausdruck einer ganzheitlichen Naturphilosophie ist er auch Produzent von Heilpflanzen, die er in der Umgebung von Marnoz anbaut oder sammelt, um sie direkt im Weinberg einzusetzen. Eine umfassende Philosophie des Lebendigen, die seinen Weinen ihre ganz besondere Identität verleiht.

Terroirs und Reben des Domaine Thomas Jacquin

Der Weinberg des Domaine Thomas Jacquin konzentriert sich auf den Sektor „En Chamblin" in Arbois, in unmittelbarer Nähe der Lage „Les Bruyères". Die 0,88 Hektar Reben verteilen sich auf 41 Ar Poulsard und 47 Ar Savagnin – zwei emblematische Rebsorten der AOC Arbois, die hier ein außergewöhnliches Terroir vorfinden, um ihr volles Potenzial zu entfalten.

Die Böden dieser Parzelle bestehen aus Triasmergelschichten – jenen für den Jura typischen tonig-kalkigen geologischen Formationen, die vor mehr als 200 Millionen Jahren entstanden sind. Diese blauen Mergel, reich an Mineralien und Ton, verleihen den Weinen eine natürliche Spannung und eine beeindruckende Mineralität – wahre aromatische Signaturen des Arbois-Terroirs. Die Ausrichtung der Reben nach Westen stellt ebenfalls einen wertvollen Vorteil im Kontext des Klimawandels dar, da sie es ermöglicht, die Frische und Säure der Trauben bis zur optimalen Reife zu bewahren.

Der von Thomas Jacquin praktizierte Weinbau ist konsequent biologisch, ohne jegliche synthetische Produkte. Die Böden werden mechanisch bearbeitet, um ihr mikrobielles Leben zu fördern, während die Pflanzenschutzmaßnahmen ausschließlich auf Ton und Dekokten aus Heilpflanzen basieren, die Thomas selbst in der natürlichen Umgebung von Marnoz anbaut oder sammelt. Diese aufmerksame und tägliche Pflege der Reben garantiert gesundheitlich einwandfreie Trauben – eine unabdingbare Voraussetzung für die Qualität der erzeugten Weine. Die gesamte Arbeit im Weinberg erfolgt manuell, vom Schnitt bis zur Lese, in größtmöglichem Respekt vor der Pflanze und ihrem natürlichen Rhythmus.

Vinifikationen des Domaine Thomas Jacquin

Im Keller verfolgt Thomas Jacquin eine entschieden minimalistische Philosophie, die aus seinen Ausbildungsjahren hervorgegangen, jedoch zur reinsten Ausdrucksform weiterentwickelt wurde. Das Ziel ist einfach und gleichzeitig ehrgeizig: Terroir und Traube frei zum Ausdruck kommen zu lassen, ohne jeglichen künstlichen Eingriff. Es werden keinerlei önologische Zusatzstoffe verwendet, und Schwefel ist im Keller vollständig verbannt – einschließlich bei der Abfüllung.

Für die Weißweine aus Savagnin werden die Trauben gestampft und anschließend in einer traditionellen Holzklinken-Weinpresse gepresst – einem handwerklichen Gerät, das eine sanfte und schrittweise Extraktion ermöglicht. Die alkoholische Gärung wird ausschließlich durch die auf den Traubenschalen und in der Kellerluft vorhandenen Wildhefepilze ausgelöst. Sie beginnt im Edelstahltank, bevor die Reifung in alten Burgunderfässern (Pièce bourguignonne) für etwa zwei Jahre fortgesetzt wird. Bei einigen Jahrgängen wird zudem ein kleiner Anteil handverlesener, abgeerter Trauben integriert, der zunächst einige Wochen im Edelstahltank gärt und anschließend im Fass reift. Bei bestimmten Cuvées kann eine kurze Maischestandzeit praktiziert werden, die dem Wein eine leicht goldene bis kupferfarbene Tönung und eine erhöhte aromatische Tiefe verleiht.

Für die Rotweine aus Poulsard werden die Trauben abgebeert und mit großer Sorgfalt vinifiziert, wobei Infusion der Extraktion vorgezogen wird, um die natürliche Finesse dieser delikaten Rebsorte zu erhalten. Sanftes Unterpumpen (Pigeage) ermöglicht einen harmonischen Kontakt zwischen Most und Schalen. Die Abfüllung erfolgt durch Schwerkraft, ohne Filtration oder Schönung, um den gesamten Gehalt und die Textur des Weines zu bewahren. Der Mikrokeller von Marnoz, bescheiden in seiner Ausstattung, aber präzise in seiner Anwendung, ist der ideale Rahmen für diese außergewöhnlichen handwerklichen Vinifikationen.

Die Cuvées des Domaine Thomas Jacquin

Fromenteau, Savagnin

Die Cuvée „Fromenteau" ist der Weißwein des Weinguts, ausschließlich aus Savagnin gekeltert – der Leitrebsorte des Jura –, gewonnen aus den 47 Ar Reben, die auf den triassischen Mergeln des Sektors „En Chamblin" gepflanzt wurden. Der Name der Cuvée verweist auf ein altes Synonym des Savagnin und bezeugt die tief verwurzelte historische Präsenz dieser Rebsorte im jurassischen Kulturerbe. Im Weinberg wird der Savagnin nach biologischen Anbaumethoden gepflegt, ohne jeglichen synthetischen Behandlungsmitteleinsatz. Die Weinlese erfolgt manuell bei optimaler Reife. Im Keller werden die Trauben in einer traditionellen Klinkenpresse gepresst. Die Gärung verläuft ohne exogene Hefen bei natürlicher Temperatur im Edelstahltank. Die Reifung dauert etwa zwei Jahre im Burgunderfass (Pièce bourguignonne) und erfolgt im aufgefüllten Modus (ouillé), das heißt ohne Hefefilmbildung – was eine Besonderheit gegenüber dem klassischen Stil des Vin Jaune darstellt. Bei einigen Cuvées wird eine leichte Maischestandzeit praktiziert, die die aromatische Komplexität verstärkt und dem Wein einen leicht orangefarbenen Charakter sowie eine ausgeprägte Saftigkeit verleiht. Weder Schwefel noch andere Zusatzstoffe werden in keiner Phase der Vinifikation hinzugefügt.

Tonitruant, Poulsard

Die Cuvée „Tonitruant" ist der Rotwein des Weinguts, zu 100 % aus Poulsard (oder Ploussard) gekeltert – der emblematischen Rotrebsorte des Jura –, gewonnen aus den 41 Ar Reben, die auf denselben triassischen Mergeln von Arbois gepflanzt wurden. Der evokative Name dieser Cuvée steht im Kontrast zur üblichen Leichtigkeit, die dem Poulsard zugeschrieben wird – einer Rebsorte, die für ihre zarte rubinrote Farbe bekannt ist; er deutet auf eine Ambition und Ausdruckskraft hin, die Thomas dort zu entfalten weiß, wo andere sie nicht sehen. Der Poulsard wird hier mit großer Sorgfalt vinifiziert: Die Trauben werden manuell abgebeert und anschließend im Edelstahltank durch sanfte Infusion vinifiziert, mit leichtem Unterpumpen (Pigeage), um die Aromaextraktion ohne tannische Härte zu fördern. Keine Zusatzstoffe, kein zugesetzter Schwefel. Die Reifung wird im Burgunderfass (Pièce bourguignonne) über ein bis zwei Jahre je nach Jahrgang fortgesetzt, bevor die Abfüllung durch Schwerkraft ohne Filtration erfolgt. Diese äußerste Sorgfalt bei der Vinifikation bewahrt die gesamte natürliche Finesse der Rebsorte und den präzisen Ausdruck des Terroirs.

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