Die Weinbereitung im Domaine Leflaive basiert auf einer Philosophie der Nicht-Intervention und Präzision bei jedem Arbeitsschritt. Auf die selektive Handlese folgen ein sanftes Abpressen und anschließend eine langsame Gärung. Damit der aromatische Reichtum des Mostes nicht beeinträchtigt wird, wird er nicht filtriert. Während der Reifung zeigt die Familie Leflaive viel Geduld im Umgang mit Holz, da die Anzahl neuer Fässer grundsätzlich recht gering gehalten wird und nur die Grands Crus etwas länger im neuen Holz verweilen. Konkret erfolgt die Gärung zu 25 % in Zementeiern und zu 75 % in Eichenfässern, von denen 15 % neu sind; nach 12 Monaten in Fässern wird der Wein anschließend 6 Monate in Tanks ausgebaut, wo er für die Abfüllung vorbereitet wird.