Yves Cuilleron

Domaine Yves Cuilleron, eine Ikone des nördlichen Rhonetals (Cote Rotie, Cornas, Condrieu)

Die Weine des Domaine Yves Cuilleron: zum besten Preis kaufen

Im Weiler Verlieu in Chavanay ansässig, ist das Domaine Yves Cuilleron eine der großen Adressen des nördlichen Rhonetals. Ausgehend von 3,5 Hektar im Jahr 1987 hat Yves Cuilleron ein Weingut von rund 70 Hektar aufgebaut, das sich auf sechs renommierte Appellationen erstreckt: Côte-Rôtie, Condrieu, Saint-Joseph, Cornas, Saint-Péray und Crozes-Hermitage. Sein Markenzeichen lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Haute-Couture-Weinbau und parzellenweise Vinifikation, mit Cuvées, die systematisch alte Reben, junge Reben und Einzellagen trennen. Das Ergebnis sind tiefgründige und aromatische Syrahs, zu den begehrtesten Condrieus der Welt zählende Viogniers sowie eine Palette, die vom zugänglichen Rebsortenwein bis hin zu exklusiven Parzellenauswahlen reicht.

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Yves Cuilleron Saint Joseph Les Serines 2001
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123235
Rot
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Rhône | Saint Joseph

Yves Cuilleron Saint Joseph Les Serines 2001

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Yves Cuilleron Côte Rôtie Terres Sombres 2001
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Rot
75cl
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Rhône | Côte Rôtie

Yves Cuilleron Côte Rôtie Terres Sombres 2001

72,00 € inkl. MwSt. pro Flasche
60,00 € zzgl. MwSt.

Geschichte von Domaine Yves Cuilleron

Die Geschichte beginnt 1920, als Claude Cuilleron, Yves’ Großvater, das Familienweingut in Verlieu in der Gemeinde Chavanay im Département Loire gründet. Sein Sohn Antoine übernimmt Anfang der 1960er-Jahre und erwirbt entscheidende Parzellen, insbesondere in Condrieu – einer Appellation, die wegen der schwer zu bewirtschaftenden Steilhänge damals nahezu aufgegeben war. Yves strebt zunächst eine Laufbahn im Maschinenbau an. Während seines Militärdienstes kommt er mit Winzern in Kontakt und beschließt, einen anderen Weg einzuschlagen: Er bildet sich in Weinbau und Önologie aus und übernimmt 1987 einen Betrieb mit gerade einmal 3,5 Hektar.

Es folgt eine lange Reihe geduldiger Zukäufe und der Wiedererschließung aufgegebener Hänge. Condrieu, Côte-Rôtie, Saint-Joseph, später Saint-Péray, Cornas und Crozes-Hermitage ergänzen nach und nach die Rebflächen auf zunächst rund 60, dann rund 70 Hektar. 1996 schließt sich Yves Cuilleron mit Pierre Gaillard und François Villard zusammen, um Les Vins de Vienne zu gründen und das antike, zur Römerzeit bepflanzte und im 20. Jahrhundert verschwundene Weinbaugebiet von Seyssuel wiederzubeleben. 2015 ermöglicht ihm der Bau eines neuen Gärkellers, mehr Partien getrennt zu vinifizieren und eine Reihe von Parzellenselektionen unter den Namen ihrer jeweiligen Lagen einzuführen. Heute zählt das Weingut zu den von französischen und internationalen Kritikern am regelmäßigsten gewürdigten Erzeugern und bietet eine für die nördliche Rhône ungewöhnlich vielfältige Auswahl.

Terroirs und Reben von Domaine Yves Cuilleron

Die Rebflächen erstrecken sich über steile Hänge am rechten Rhône-Ufer, auf von Trockensteinmauern gestützten Terrassen mit Neigungen von häufig über 60 % und in Höhenlagen zwischen 150 und 325 Metern. In Côte-Rôtie (rund 9 Hektar) bietet die Côte Blonde hellen Gneis, der geschmeidige Weine begünstigt, die Côte Brune dagegen eisenhaltigen Schiefer für kraftvollere Weine. In Condrieu (rund 15 Hektar) liegen die Unterschiede in der Geologie: Der muskovithaltige Granit von Chavanay bringt spannungsreiche, blumige Viogniers hervor, der biotithaltige Granit von Condrieu, Vérin und Saint-Michel-sur-Rhône gehaltvollere, geschmeidigere Weine.

Das Weingut besitzt außerdem rund 28 Hektar in Saint-Joseph (21 für Rotwein, 7 für Weißwein), 4 Hektar in Saint-Péray, 2 Hektar in Cornas und 8 Hektar in Crozes-Hermitage am linken Ufer. Syrah für die Rotweine sowie Viognier, Marsanne und Roussanne für die Weißweine bilden den Rebsortenbestand; für kleine, seltene Cuvées werden auch einige alte Rebsorten der Rhône bewahrt. Der Anbau erfolgt nach umweltschonenden Grundsätzen, ohne Zertifizierung, aber mit hohen Ansprüchen: keine Insektizide, organischer Dünger, Bodenbearbeitung, Entblätterung und grüne Lese, um die Trauben besser zu belüften und die Erträge zu begrenzen – all das ohne die Möglichkeit zur Mechanisierung auf den Terrassen.

Vinifikation bei Domaine Yves Cuilleron

Die Vinifikation erfolgt vollständig nach Parzellen getrennt: Die Trauben alter Reben werden von denen junger Reben separiert und die einzelnen Lagen separat vinifiziert. So entsteht die große Vielfalt an Cuvées des Weinguts. Für die Weißweine werden die Trauben schonend gepresst und der Most rund vierundzwanzig Stunden vorgeklärt; die alkoholische und die malolaktische Gärung finden anschließend direkt in Barriques statt. Es folgen rund neun Monate Ausbau auf der Hefe mit regelmäßigem Aufrühren, bevor die Weine leicht filtriert und abgefüllt werden.

Für die Rotweine werden die handgelesenen Trauben je nach Jahrgang teilweise entrappt und anschließend rund drei Wochen in offenen Tanks vergoren, mit regelmäßigem Unterstoßen des Tresterhuts und Umpumpen bei maßvoller Extraktion. Danach reifen die Weine achtzehn Monate in Barriques; der Anteil neuen Holzes wird auf jede Cuvée abgestimmt. Vor der Abfüllung werden die Weine mit Eiweiß geschönt, aber nicht filtriert. Dieser maßgeschneiderte Ansatz, bei dem jede Partie passend behandelt wird, erklärt die Präzision, mit der die Weine des Weinguts ihre Terroirs erkennen lassen.

Die Cuvées von Domaine Yves Cuilleron

Côte-Rôtie Bassenon: Assemblage aus Parzellen der Côte Blonde, ergänzt durch rund 10 % gemeinsam angepflanzten Viognier. Der Wein setzt auf Finesse und Duft, mit Veilchen, roten Früchten, hellem Tabak und seidigen Tanninen. Elegant und charaktervoll, entfaltet er sich nach fünf bis acht Jahren.

Côte-Rôtie Madinière: von der Côte Brune und ihren eisenoxidreichen Schieferböden, mit nur 3 % Viognier. Dunkler, strukturierter und mineralischer als Bassenon, zeigt er schwarze Früchte, Olive, Graphit und Gewürze. Ein lagerfähiger Wein, der nach acht bis zehn Jahren deutlich gewinnt.

Côte-Rôtie Bonnivières: reinsortiger Syrah aus einer ausgewählten Parzelle einer Lage in der Gemeinde Ampuis. Früher unter dem Namen Terres Sombres vermarktet, zählt er zu den begehrtesten Cuvées des Weinguts: dicht, tiefgründig und rauchig, mit festen Tanninen und langem, salzigem Finale.

Côte-Rôtie Viallière: eine weitere Parzellenselektion aus Ampuis, beim Weiler Vernay, aus 100 % Syrah. Diese historische Lage bringt einen präzisen, geradlinigen Wein hervor, geprägt von schiefriger Mineralität und sehr klarer dunkler Frucht. Kleine Produktionsmenge, Lagerpotenzial von fünfzehn Jahren und mehr.

Condrieu La Petite Côte: Assemblage aus mit Viognier bepflanzten Parzellen in Chavanay auf muskovithaltigem Granit. Intensive Nase nach frischer Aprikose, Quitte, weißen Blüten und Veilchen; am Gaumen genussvoll und zugleich frisch, mit langem Finale. Ein energiegeladener Condrieu, der schon jung zugänglich ist.

Condrieu Les Chaillets: aus alten Reben in Condrieu, Vérin und Saint-Michel-sur-Rhône auf biotithaltigem Granit. Gehaltvoller und opulenter, entfaltet er Aromen von reifer Ananas, honigduftenden Blüten und kandierten Früchten sowie eine tiefgründige, cremige Textur. Einer der Referenzweine der Appellation Condrieu; drei bis fünf Jahre reifen lassen.

Condrieu Verlieu: Parzellenselektion aus der gleichnamigen Lage in Chavanay auf muskovithaltigem Granit. Der Wein zeichnet sich durch Spannung, salzige Noten und einen eher blumigen als fruchtigen Charakter aus, mit bemerkenswerter mineralischer Länge. Ein sehr präziser Ausdruck seines Viognier-Terroirs.

Condrieu Vernon: eine legendäre Lage in der Gemeinde Condrieu auf biotithaltigem Granit, aus der die früher Vertige genannte Cuvée stammt. Die Spitze des trockenen Weißweinsortiments: Kraft, Dichte, aromatische Komplexität und enorme Länge, mit einem für Condrieu ungewöhnlichen Lagerpotenzial.

Condrieu Essence d’Automne: ein süßer Viognier-Wein, der nur in geeigneten Jahrgängen aus überreifen, in mehreren Durchgängen gelesenen Trauben erzeugt wird. Quitte, Honig, kandierte Birne und milde Gewürze werden von einer lebendigen Säure ausbalanciert. Hervorragend zu Blauschimmelkäse und Foie gras.

Saint-Joseph Les Pierres Sèches: reinsortiger Syrah als Assemblage aus Parzellen im Norden der Appellation, eine Hommage an die Trockensteinmauern, die die Terrassen stützen. Knackige schwarze Früchte, Pfeffer und Veilchen, dazu ein geschmeidiger, genussvoller Gaumen. Der ideale Einstieg in die Rotweine des Weinguts.

Saint-Joseph Cavanos: Assemblage aus Parzellen in Chavanay, der nördlichsten Gemeinde der Appellation. Dieser Syrah ist dichter und mineralischer und verbindet schwarze Johannisbeere, Lakritz und rauchige Noten mit einer klar definierten Tanninstruktur. Drei bis fünf Jahre reifen lassen.

Saint-Joseph Les Serines: die große rote Cuvée des Weinguts aus den besten Parzellen und ältesten Reben einer Massenselektion von Serine, dem alten lokalen Syrah-Typ. Konzentriert, tiefgründig und würzig, mit edlen Tanninen und einem schier endlosen Finale. Lagerpotenzial: zehn bis fünfzehn Jahre.

Saint-Joseph Lyseras: ein Weißwein zu gleichen Teilen aus Roussanne und Marsanne von Parzellen im Norden der Appellation. Ausdrucksstarke Nase nach reifen gelben Früchten, Zitrusfrüchten und Honig; am Gaumen zugleich vollmundig und frisch. Ein sehr erschwinglicher Speisenbegleiter.

Saint-Joseph Lombard: reinsortiger Marsanne aus alten Reben, fülliger und strukturierter, mit Mandel, reifen weißen Früchten und vom Ausbau stammenden Brioche-Noten. Seine feine, edle Bitternote im Finale verleiht ihm einen ausgeprägt Rhône-typischen Charakter und ein überraschendes Lagerpotenzial.

Saint-Joseph Lieu-dit Digue: Parzellenselektion aus der Gemeinde Saint-Pierre-de-Bœuf, aus 100 % Roussanne, früher unter dem Namen Saint-Pierre vermarktet. Blumig, salzig und bemerkenswert spannungsreich, zeigt dieser Wein eine seltene Facette der Rebsorte als Solistin an der nördlichen Rhône.

Cornas Le Village: reinsortiger Syrah als Assemblage aus drei Lagen – Les Côtes, Reynard und Cayret – auf den Granitböden der Gemeinde. Ein dunkler, kraftvoller Wein mit schwarzen Früchten, jodigen Noten und Gewürzen sowie einer für Cornas typischen mineralischen Struktur. Rund zehn Jahre lagerfähig.

Cornas Lieu-dit Les Côtes: Selektion aus einer 1911 bepflanzten Parzelle im Süden der Gemeinde, einer der ältesten des Weinguts. Konzentration, Dichte und Tiefe zeichnen diesen in kleinen Mengen erzeugten Cornas aus: in seiner Jugend noch streng, nach zehn Jahren Kellerreife prachtvoll.

Saint-Péray Les Potiers: eine Assemblage zu gleichen Teilen aus Marsanne und Roussanne von den granitgeprägten Hängen der südlichsten Appellation der nördlichen Rhône. Weiße Blüten, Birne, Zitrusfrüchte und eine schöne mineralische Spannung prägen diesen frischen Weißwein, der sich hervorragend als Speisenbegleiter eignet.

Saint-Péray Lieu-dit Biousse: reinsortiger Marsanne aus einer Lage im Süden der Gemeinde, mit Sorgfalt vinifiziert und ausgebaut. Dichter und gehaltvoller als Les Potiers, verbindet er Fülle mit Aromen von gelben Früchten und Haselnuss sowie einem anhaltenden salzigen Finale.

Crozes-Hermitage Laya: reinsortiger Syrah als Assemblage aus Parzellen in Mercurol und Beaumont-Monteux am linken Ufer. Strahlende Frucht, ein geschmeidiger, leicht zugänglicher Gaumen und sanfte Tannine: ein Rotwein für unmittelbaren Genuss mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Crozes-Hermitage Lieu-dit Les Chassis: Parzellenselektion aus dem berühmten Gebiet mit abgerundeten Kieseln bei Mercurol, aus 100 % Syrah. Tiefgründiger und würziger, mit Fülle, einem runden Mundgefühl und pfeffrigem Finale. Lagerpotenzial: acht bis zehn Jahre.

Crozes-Hermitage Les Rousses: Weißwein aus reinem Marsanne von der Lage Malfondières im Süden der Appellation. Vollmundig und geschmeidig, mit Aprikose, Akazie und frischer Mandel; im Finale bewahrt er eine willkommene Frische.

Les Vignes d’à Côté: die Rebsortenwein-Reihe des Weinguts als IGP Collines Rhodaniennes oder Vin de France, aus Reben in unmittelbarer Nähe der großen Appellationen auf Granit- und Schwemmlandböden. Dazu gehören ein genussvoller, pfeffriger Syrah, ein blumig-fruchtiger Viognier, ein spannungsreicher, cremiger Marsanne, ein Roussanne mit Noten von weißen Blüten und Honig sowie ein knackiger Gamay. Weine, die mit derselben Sorgfalt wie die Crus vinifiziert werden, aber für unmittelbaren Genuss und ein überschaubares Budget gedacht sind.

Les Cuvées Bourasseau: seltene Cuvées, die nur in großen Jahrgängen und in sehr kleinen Mengen entstehen. Sie sind das Ergebnis sorgfältiger Handarbeit in den besten Parzellen mit alten Rhône-Rebsorten wie Serine, Durif, Dureza, Persane oder Chatus. Ihre Ausstattung wechselt mit jedem Jahrgang und entsteht in Zusammenarbeit mit dem lokalen Künstler Robert Bourasseau, dessen Namen sie tragen. Seltene Flaschen, die bei Sammlern sehr begehrt sind.

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