Charvin

Domaine Charvin, gelegen auf den berühmten Böden aus rhôdanischen Rollkieseln

Die Weine von Domaine Charvin: zum besten Preis kaufen

Domaine Charvin, gelegen in Orange im Rhône-Tal (unmittelbar an der Grenze zu Châteauneuf-du-Pape), besteht seit 1851. Damals wurde die gesamte Weinproduktion an den Handel verkauft, da sich die Familie Charvin auch der Landwirtschaft widmete. Heute steht Laurent Charvin, der seinem Vater Gérard Charvin nachgefolgt ist, an der Spitze eines Erbes von 32 Hektar Rebfläche, überwiegend Rotwein, die im nördlichen Teil der Appellation Châteauneuf-du-Pape liegen (nur 0,6 ha Weißwein werden hier produziert). 

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Bewertung Bettane & Desseauve

15 - 16

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Charvin Châteauneuf du Pape 2023
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130901
Rot
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Rhône | Châteauneuf du Pape

Charvin Châteauneuf du Pape 2023

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Charvin Côtes du Rhône 2023
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Rot
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Rhône | Côtes du Rhône

Charvin Côtes du Rhône 2023

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Charvin Châteauneuf du Pape 2023
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Rot
75cl
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Rhône | Châteauneuf du Pape

Charvin Châteauneuf du Pape 2023

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Charvin Côtes du Rhône 2023
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Rot
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Rhône | Côtes du Rhône

Charvin Côtes du Rhône 2023

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Charvin Châteauneuf du Pape 2020
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Rot
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Rhône | Châteauneuf du Pape

Charvin Châteauneuf-du-Pape 2020

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Charvin Châteauneuf du Pape 2020 Magnum
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Rot
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Rhône | Châteauneuf du Pape

Charvin Châteauneuf-du-Pape 2020 Magnum

108,00 € inkl. MwSt. pro Flasche
90,00 € zzgl. MwSt.

Die Geschichte von Domaine Charvin

Die Familie Charvin baut seit 1851 in Châteauneuf-du-Pape Wein an. Fast anderthalb Jahrhunderte lang verkauft sie, wie viele Betriebe der Gegend, den Großteil ihrer Erzeugung an Weinhändler, ohne je ihren Namen auf ein Etikett zu setzen. Der Wendepunkt kommt 1990: Laurent Charvin, damals einundzwanzig Jahre alt, beginnt an der Seite seines Vaters Wein zu bereiten und beschließt, die Erzeugung des Weinguts selbst abzufüllen.

Seine Entscheidung steht sofort im Gegensatz zum Zeitgeist. Während in den 1990er-Jahren demonstrative, hochkonzentrierte und stark vom Holz geprägte Weine triumphieren, setzt er auf möglichst ausgewogene Weine. Dazu hält er an der Vergärung ganzer Trauben fest, die damals in der Appellation kaum noch jemand praktiziert, und verzichtet vollständig auf Eichenholz, um die Eigenart seines Terroirs zu bewahren. Auch stellt er seinen Weinberg schon früh auf biologischen Anbau um. Lange steht er mit dieser Haltung allein, doch schließlich macht sie Schule: Viele Winzer in Châteauneuf sind heute zur Ganztraubenvergärung und zum Ausbau in Beton zurückgekehrt. Die Anerkennung folgt. Von führenden französischen Sommeliers und Guy Julien, dem bekannten Betreiber der Beaugravière in Mondragon, gelobt, erhält das Weingut im Weinführer der La Revue du vin de France drei Sterne – ebenso wie Clos des Papes, Clos du Mont-Olivet, Château Rayas und Le Vieux Donjon.

Terroirs und Reben von Domaine Charvin

Das Weingut umfasst etwa dreiunddreißig Hektar in dem Gebiet, das die örtlichen Winzer die kühlen Lagen von Châteauneuf-du-Pape nennen: im Nordwesten der Appellation, am Nordhang des Mont-Redon-Plateaus. Damit gehört es zu den spätreifsten und kühlsten Bereichen des Anbaugebiets. Dies erklärt zu einem großen Teil die Ausgewogenheit und Bekömmlichkeit der Weine trotz der natürlichen Kraft des Grenache. Die Böden bestehen an den oberen Hängen aus Rollkieseln auf Ton und am Fuß der Hänge aus reinem Sand.

Die Rebflächen verteilen sich auf elf Hektar in Châteauneuf-du-Pape mit durchschnittlich fünfundvierzig Jahre alten Reben, rund zwanzig Hektar in Côtes du Rhône, darunter einige sehr alte Parzellen unmittelbar neben der Appellation Châteauneuf-du-Pape, und zwei Hektar in der IGP Vaucluse. Grenache dominiert überall mit etwa 80 % der Bestockung, ergänzt durch Vaccarèse, Mourvèdre und Syrah sowie Carignan und Bourboulenc bei den Côtes-du-Rhône-Weinen. Seit Kurzem gehört auch die 2,2 Hektar große Parzelle Damon in der Lage Maucoil dazu, oben auf dem Hügel Richtung Mont-Redon bis zum Waldrand. Sie wurde vor achtzig Jahren von Élie, Laurents Großvater, bepflanzt, vor Jahrzehnten verkauft und vor Kurzem von Cousins zurückgekauft. Sie ist nach Norden ausgerichtet und wird seit 2021 biologisch bewirtschaftet.

Die Weinbereitung bei Domaine Charvin

Die Methode ist durch und durch klassisch und hat sich seit Laurent Charvins Anfängen nicht verändert. Keine Traube wird entrappt: Die gesamte Lese kommt samt Stielen in den Tank. Bei vollständig ausgereiften Stielen sorgt dies für Frische, Spannung und eine feine statt harte Tanninstruktur. Vergärung und Maischestandzeit dauern etwa drei Wochen und erfolgen in großen Betontanks bei sehr zurückhaltender Extraktion.

Anschließend reifen die beiden wichtigsten Rotweine weitere achtzehn Monate, weiterhin in Betontanks. Es kommen keinerlei Fässer, kein neues Holz und keinerlei Kunstgriffe zum Einsatz: Der Beton bewahrt die Reinheit der Frucht und lässt das Terroir unverfälscht zum Ausdruck kommen. Vor der Abfüllung werden die Weine weder geschönt noch filtriert. Die Erzeugung bleibt bescheiden: rund 2.500 Kisten Châteauneuf-du-Pape, 4.000 Kisten Côtes du Rhône und etwa tausend Kisten der übrigen Cuvées. Der daraus entstehende Stil verbindet echte Kraft mit bemerkenswerter Finesse und Tiefe. Diese Weine verlangen Geduld: Der Côtes du Rhône profitiert von einigen Jahren Kellerreife, und der Châteauneuf-du-Pape entfaltet sein Potenzial erst nach mindestens fünf Jahren.

Die Cuvées von Domaine Charvin

Châteauneuf-du-Pape Rot: der große Wein des Weinguts, bestehend aus etwa 80 % Grenache von durchschnittlich fünfundvierzig Jahre alten Reben, ergänzt durch Vaccarèse, Mourvèdre und Syrah. Als ganze Trauben vinifiziert und achtzehn Monate im Betontank ausgebaut, ohne Schönung oder Filtration, verbindet er die sonnige Üppigkeit der Herkunft mit beinahe burgundischer Finesse. Im Bukett entfalten sich Walderdbeere, Kirsche, Garrigue-Kräuter, Pfeffer, Rosenblätter und milde Gewürze. Am Gaumen ist er tiefgründig, aromatisch und bemerkenswert lang, getragen von seidigen Tanninen. Ein Châteauneuf mit sehr großem Reifepotenzial, dessen Stil oft mit Château Rayas verglichen wird: nach fünf bis zehn Jahren öffnen und zwei Jahrzehnte oder länger lagern.

Châteauneuf-du-Pape Weiß: ein nur in kleinen Mengen erzeugter Wein des Hauses aus den traditionellen weißen Rebsorten der Appellation. Auch er wird ohne Holz ausgebaut und setzt auf Energie, genau den richtigen Reifegrad und Frische statt auf Opulenz, mit Noten von weißen Blüten, weißfleischigen Früchten und Fenchel sowie einem salzigen Abgang. Ein hervorragender Essensbegleiter mit sehr gutem Reifepotenzial.

Côtes du Rhône Le Poutet: die Cuvée, durch die das Weingut bei Weinliebhabern weltweit bekannt wurde und die viele für eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse im Rhônetal halten. Sie stammt von rund vierzig Jahre alten Reben auf überwiegend tonhaltigen Sandböden mit verstreuten Rollkieseln, unmittelbar neben der Appellation Châteauneuf-du-Pape. Grenache dominiert, ergänzt durch Mourvèdre, Carignan und Syrah; die Vergärung ganzer Trauben und der Ausbau erfolgen in Beton. Das Bukett erinnert an Walderdbeeren, pfeffrige Kräuter, Blüten und Rosenblätter; am Gaumen zeigt sich der Wein ausgewogen, elegant und für die Appellation ungewöhnlich komplex.

Côtes du Rhône Damon: die jüngste Kreation des Weinguts entstand nach dem Rückkauf einer 2,2 Hektar großen Parzelle in der Lage Maucoil. Élie Charvin hatte sie vor achtzig Jahren bepflanzt, doch sie gehörte lange nicht mehr zum Familienbesitz – daher der Hinweis auf dem Etikett: „Élie en rêvait“. Die nach Norden ausgerichtete Parzelle auf Tonböden voller großer Rollkiesel ist mit etwa 80 % Grenache, 20 % Syrah und einer kleinen Menge Carignan bestockt. Auch dieser Wein wird aus ganzen Trauben vinifiziert und in Beton ausgebaut, aber sechs Monate früher abgefüllt als Le Poutet. Er zeigt eine kräftigere Farbe und eine lebhaftere Säure. Das Bukett vereint dunkle Himbeere, Pfeffer, geräuchertes Fleisch und Garrigue-Kräuter; am Gaumen ist er strukturiert und dicht. Manche Verkoster finden, er trinke sich wie ein erstklassiger Châteauneuf-du-Pape.

Côtes du Rhône Rosé: ein Rosé aus Grenache und Cinsault von rund vierzig Jahre alten Reben, im Tank ausgebaut. Frisch, fruchtig und vollkommen trocken, setzt er auf Finesse und Trinkfreude statt auf Effekthascherei – ganz im Sinne der zurückhaltenden Art, die das Weingut auszeichnet. Ideal als Aperitif und zu mediterranen Gerichten.

Die Cuvées mit der Herkunftsbezeichnung IGP Vaucluse: Auf den zwei als Landweinfläche klassifizierten Hektar kann das Weingut einige Tausend zusätzliche Flaschen erzeugen. Sie werden mit derselben Sorgfalt wie die großen Cuvées hergestellt, ohne Holz und im Betontank. Geschmeidig, fruchtig und unmittelbar zugänglich, bieten sie einen erschwinglichen Einstieg in die Welt von Laurent Charvin und passen bestens zu Gegrilltem, Wurstwaren oder Alltagsgerichten.

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