Follin Arbelet

Die Weine von Follin Arbelet in Aloxe Corton in der Bourgogne: große Terroirweine im klassischen Stil

Die Weine des Domaine Follin Arbelet: zum besten Preis kaufen

Im Herzen des Dorfes Aloxe-Corton in der Côte de Beaune gelegen, bewirtschaftet das Domaine Follin Arbelet rund 5 ha Weinberge und vinifiziert eine sehr schöne Palette von Appellationen in der Gemeinde und ihrer näheren Umgebung. Sie umfasst 3 rote Bourgogne Grands Crus (Corton und Corton Bressandes) sowie in der Côte de Nuits eine sehr seltene und bemerkenswerte Romanée Saint Vivant, und außerdem 1 Grand Cru als Weißweine aus Bourgogne (der Corton Charlemagne).

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480,00 € - 500,00 €

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Parker-Bewertung WA

90 - 95

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89 - 94

Bewertung Revue des Vins de France

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Bewertung Bettane & Desseauve

17 - 18

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Follin Arbelet Romanée Saint Vivant 2017
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Rot
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Bourgogne | Romanée Saint Vivant

Follin Arbelet Romanée Saint Vivant 2017

480,00 € inkl. MwSt. pro Flasche
400,00 € zzgl. MwSt.

Geschichte von Domaine Follin-Arbelet

Die Familie ist seit Langem in Aloxe-Corton ansässig und besaß einst einige der prestigeträchtigsten Appellationen des Hangs. Jahrzehntelang wurden diese Reben jedoch von Pächtern bewirtschaftet, und die Familie vinifizierte nicht selbst. Franck Follin-Arbelet ist der erste Nachkomme, der sich ganz dem Weinbau und der Vinifikation widmet. Nach einem Geologiestudium in Montpellier, das sein Verständnis der Terroirs nachhaltig prägen sollte, beschließt er, nach Bourgogne zurückzukehren und den Weinbau zu seinem Beruf zu machen.

Er beginnt 1990 mit einer ersten gepachteten Parzelle in Aloxe-Corton und schließt sich dem Weingut seines Schwiegervaters André an. 1993 folgen die Premiers Crus; im selben Jahr übernimmt er die Leitung des Betriebs. Später kommen die Grands Crus hinzu. Gemeinsam mit seiner Frau Christine baut er so nach und nach ein Sortiment von seltener Geschlossenheit auf, das ganz auf den besten Lagen des Corton-Hangs beruht. Das Weingut bleibt bewusst klein und beschäftigt nur vier Vollzeitkräfte. So kann alles von Hand erledigt und die Qualität vollständig kontrolliert werden. Heute arbeitet Francks Sohn Simon an der Seite seines Vaters und führt diesen handwerklichen Ansatz fort.

Terroirs und Reben von Domaine Follin-Arbelet

Da in Bourgogne die Weine jeweils aus einer einzigen Rebsorte erzeugt werden, bestimmt allein die Parzelle – der sogenannte Climat – Charakter und Qualität des Weins. Jede Appellation des Weinguts besitzt daher ihre eigene Identität, die sich durch die Besonderheiten des Jahrgangs jährlich leicht verändert. Die rund fünf Hektar Rebfläche konzentrieren sich auf die Gemeinde Aloxe-Corton und ihre unmittelbare Umgebung, mit Parzellen an den Flanken des Corton-Hangs und in Pernand-Vergelesses. Eine bemerkenswerte Ausnahme bildet ein halber Hektar Romanée-Saint-Vivant an der Côte de Nuits. Die Böden reichen vom ockerfarbenen Tonmergel der Lage Le Charlemagne über weißen Mergel in höheren Lagen bis zum kompakten Ton über von Klüften durchzogenem Gestein in Les Vercots und den steinigen Böden des Clos du Chapitre.

Damit die Weine ihr Terroir möglichst unverfälscht zum Ausdruck bringen, wird jeder Arbeitsschritt mit größter Sorgfalt ausgeführt. Die Parzellen werden mehrfach gepflügt, ohne Herbizide oder chemische Düngemittel. Pflanzenschutzmaßnahmen erfolgen nur bei Bedarf, bei ruhigem, windstillem Wetter und mit kleinen, leichten Traktoren, um Bodenverdichtung zu vermeiden. Besonderes Augenmerk gilt dem Rebschnitt, dem Ausbrechen überschüssiger Triebe und dem Anbinden der Reben. So entstehen gesunde Trauben mit hervorragender Reife. Keller und Kelterhaus liegen im Dorfzentrum auf einem schönen, 1764 erbauten Familienanwesen mit typisch burgundischer Architektur. Die Keller, wohl die tiefsten von Aloxe-Corton, sind besonders kühl und feucht – ideale Bedingungen für die Erzeugung und den Ausbau großer Weine.

Vinifikation bei Domaine Follin-Arbelet

Große Weine entstehen aus großen Terroirs, deren Potenzial durch sorgfältige, naturnahe Arbeit, einfache Vinifikation ohne Kunstgriffe und einen kontrollierten Ausbau zur Geltung kommt. Die Lese von Hand erstreckt sich über eine Woche. Die Trauben werden bereits beim Schneiden ausgewählt und sortiert, dann in Kisten regelmäßig zur Kellerei gebracht, um Druckstellen und eine vorzeitige Mazeration zu vermeiden. Der Pinot Noir wird vollständig entrappt, und jede Parzelle wird für sich in einem eigenen offenen Eichenholzbottich vinifiziert. Nach einigen Tagen Mazeration bei 15 bis 17 Grad setzt dank der natürlichen Hefen spontan die Gärung ein. Es folgen zwei Wochen Maischestandzeit mit regelmäßigem Unterstoßen des Tresterhuts und Umpumpen des Mosts. Anschließend wird der Wein abgezogen und der Trester in einer pneumatischen Presse gepresst. Der Presswein wird nach Verkostung beigemischt, bevor der Wein 24 bis 48 Stunden zur Klärung ruht. Der Chardonnay für den Corton-Charlemagne wird dagegen direkt als ganze Traube gepresst. Nach einer Nacht des Absetzens kommt der Most in die Fässer, wo die gesamte Gärung stattfindet.

Alle Weine fließen allein durch Schwerkraft in die Fässer der unter dem Kelterhaus gelegenen Keller. Je nach Appellation und Jahrgang beträgt der Anteil neuer Fässer 15 bis 75 %. Der Ausbau dauert 16 bis 20 Monate. Nach einem Jahr und Abschluss der malolaktischen Gärung werden die Weine erstmals abgezogen, um die Grobhefe zu entfernen. Ein zweites Abziehen vor der Abfüllung dient dazu, die verschiedenen Fässer jeder Cuvée zusammenzuführen. Dank größter Sorgfalt kann ohne Filtration abgefüllt werden; die ständige Kühle des Kellers unterstützt die ausgezeichnete natürliche Klärung. Nur die Weißweine werden gegebenenfalls geschönt. Der Verzicht auf Filtration bewahrt den Reichtum, die Komplexität und das Reifepotenzial der Weine, auch wenn sich dadurch ein leichter Bodensatz in der Flasche nicht vermeiden lässt.

Die Cuvées von Domaine Follin-Arbelet

Aloxe-Corton Village: Diese 0,8 Hektar umfassende Cuvée vereint zwei gemeinsam vinifizierte Parzellen mit alten Reben und geringen Erträgen, die unmittelbar an die Premier-Cru-Lagen grenzen. Eine ist nach Osten, die andere nach Süden ausgerichtet – das bringt Frische und Reife zugleich. Das Ergebnis ist ein eleganter, sehr aromatischer Aloxe-Corton voller Frucht mit meist runden, reifen Tanninen. Er kann nach 3 bis 4 Jahren genossen und problemlos 10 bis 12 Jahre gelagert werden.

Pernand-Vergelesses 1er Cru „En Caradeux“: eine 0,36 Hektar große, mit Pinot Noir bepflanzte Parzelle an einem steilen, genau nach Osten ausgerichteten Hang gegenüber dem Corton-Hügel. Die Höhenlage und die Morgensonne bringen Weine von schöner Farbe hervor, die Struktur und Mineralität verbinden. Die Frucht ist präzise, die Struktur geradlinig und der Abgang salzig. Ein Premier Cru mit gutem Reifepotenzial von 5 bis 10 Jahren.

Pernand-Vergelesses 1er Cru „Les Fichots“: 0,5 Hektar Pinot Noir oberhalb des Tals, das die Hänge von Corton und Pernand trennt. Das Terroir besteht aus Tonböden auf kompaktem Kalkgestein. Die stets gut ausgereiften Trauben bringen reiche, kraftvolle und strukturierte Weine hervor, die zweifellos zu den besten Vertretern der Appellation zählen. Eine Lagerung von 5 bis 15 Jahren steht ihm ausgezeichnet.

Aloxe-Corton 1er Cru „Les Vercots“: Am südlichen Ortsausgang von Aloxe-Corton bildet diese Lage eine als Premier Cru klassifizierte Enklave, umgeben von Village-Appellationen. Das Weingut besitzt hier mehr als einen Hektar. Der Boden aus kompaktem Ton über sehr hartem, oberflächennahem, von Klüften durchzogenem Gestein bringt konzentrierte Weine von großer Statur und bemerkenswerter Länge mit kräftigen, festen Tanninen hervor. Diese Konzentration und Länge stellen ihn in die erste Reihe der Aloxe-Corton Premiers Crus; er kann 7 bis 20 Jahre gelagert werden.

Aloxe-Corton 1er Cru „Clos du Chapitre“: Mitten im Dorf liegt diese 0,95 Hektar große, im Kataster als Les Meix verzeichnete Rebfläche. Sie gehörte einst dem Domkapitel von Autun, daher ihr Name. Vollständig von Mauern umschlossen, profitiert sie von einem steinigen Terroir, das für eine frühe und besonders gute Reife sorgt. Das Weingut ist einer von nur zwei Eigentümern dieses Clos. Die Weine sind stets harmonisch und elegant, mit Sauerkirschnoten, intensiver natürlicher Frucht, bemerkenswerter Balance und einem erfrischenden Abgang. Sie lassen sich nach 3 bis 4 Jahren genießen und entwickeln sich über 10 bis 15 Jahre hervorragend.

Corton Grand Cru: eine 0,4 Hektar große Parzelle an der Südflanke des Corton-Hangs in der Lage Le Charlemagne. Da sie mit Pinot Noir bepflanzt ist, kann sie die ausschließlich Weißwein vorbehaltene Bezeichnung Corton-Charlemagne nicht tragen. Dieses eigentlich für Weißwein typische Terroir aus ockerfarbenem Tonmergel verleiht dem Wein große Eleganz, viel Finesse und Komplexität, mit herrlichen Veilchenaromen und einem bemerkenswert seidigen Mundgefühl. Die stets harmonischen Tannine sind reif und geschmeidig. Ein genussvoller Wein, der schon in jungen Jahren Freude bereitet und 3 bis 15 Jahre gelagert werden kann.

Corton Bressandes Grand Cru: eine 0,43 Hektar große Parzelle mit alten Reben und geringen Erträgen im unteren Teil des Corton-Hangs, genau nach Osten ausgerichtet. Diese Lage zählt zu den besten Grands Crus des Hangs. Die Weine verbinden die Kraft und Stärke großer Corton-Weine mit Finesse und Eleganz. Beim Öffnen zeigen sie einen kraftvollen Charakter und eine an Blut erinnernde Note, zugleich aber geschmeidige, seidige Tannine. Ein Paradebeispiel für einen roten Grand Cru aus Bourgogne, der 5 bis 15 Jahre und länger gelagert werden kann.

Corton-Charlemagne Grand Cru: 0,5 Hektar Chardonnay aus alten Reben am Rand des Bois de Corton, auf 350 Metern Höhe oberhalb der Lage Bressandes. Die Parzelle ist genau nach Osten ausgerichtet und liegt auf weißem Mergel. Dieser weiße Grand Cru vereint alles, was die Spitzenweine Burgunds auszeichnet: Reichtum und Opulenz gepaart mit Mineralität, Energie und Lebendigkeit. Diese Balance verleiht ihm ein hervorragendes Reifepotenzial von 3 bis 10 Jahren und weit darüber hinaus.

Romanée-Saint-Vivant Grand Cru: das Juwel des Weinguts, 0,5 Hektar Pinot Noir an der Côte de Nuits, auf einem der exklusivsten Terroirs von ganz Bourgogne am Fuß der legendären Romanée-Conti. Die Parzelle liegt auf stark tonhaltigen braunen Kalkböden über festem Kalkgestein. Der farbintensive Wein entfaltet Aromen von Veilchen sowie kleinen roten und schwarzen Früchten und zeigt eine enorme Länge am Gaumen. Die stets sehr seidigen, eleganten Tannine sorgen für einen außergewöhnlich langen Nachhall. Seine Ausgewogenheit und Dichte ermöglichen eine sehr lange Lagerung von 15 bis 20 Jahren.

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