Gourt de Mautens

Der renommierteste Winzer aus Rasteau

Die Weine von Domaine Gourt de Mautens: zum besten Preis kaufen

Bis 1996 ließ Domaine Gourt de Mautens seine Cuvées in einer Winzergenossenschaft vinifizieren. Als Jérôme Bressy die Leitung des Weinguts übernahm, änderte er alles und schuf mit einem eigenen Weinkeller die Voraussetzungen, um große Weine der Appellation Rasteau in allen drei Farben zu erzeugen. Die 13 Hektar Rebfläche verteilen sich auf verschiedene Bereiche von Rasteau mit Hängen und Terrassen auf einem Terroir aus kalkhaltigem Tonmergel. Jérôme Bressy betrieb von Anfang an ökologischen Landbau und arbeitet seit 2008 zudem biodynamisch. 

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60,00 € - 160,00 €

Parker-Bewertung WA

91 - 98

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Bewertung Bettane & Desseauve

16 - 19

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Gourt de Mautens 2011 Magnum
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Rot
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Rhône | IGP Vaucluse

Gourt de Mautens 2011 Magnum

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Gourt de Mautens Rasteau 2011 Blanc Magnum
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Rhône | Rasteau

Gourt de Mautens Rasteau 2011 Blanc Magnum

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Gourt de Mautens Rasteau 2012
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Rot
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Rhône | Rasteau

Gourt de Mautens Rasteau 2012

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Gourt de Mautens Rasteau 2014
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Rot
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Rhône | Rasteau

Gourt de Mautens Rasteau 2014

72,00 € inkl. MwSt. pro Flasche
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Geschichte von Domaine Gourt de Mautens

Das Weingut gehört seit mehreren Generationen der Familie Bressy, doch seine jüngere Geschichte beginnt 1989. Jérôme Bressy ist damals erst dreiundzwanzig Jahre alt, als er seinen Vater überzeugt, die familieneigenen Flächen auf ökologischen Landbau umzustellen – zu einer Zeit, als dies im Vaucluse noch als exzentrisch gilt. Die gesamte Ernte geht noch an die Winzergenossenschaft von Rasteau, und dennoch erklärt der junge Mann, einen ganz großen Wein machen zu wollen.

1993 übernimmt er die Weinberge der Familie. 1996 gründet er offiziell Domaine Gourt de Mautens, liefert nicht mehr an die Genossenschaft und füllt seine Weine selbst ab. Der Erfolg stellt sich sofort ein, und das Weingut wird rasch zum Star der Appellation Rasteau. Der Bruch folgt 2010. In diesem Jahr erhält Rasteau den Status einer eigenständigen Ortsappellation, und das INAO verschärft die Rebsortenvorschriften: Der Anteil sogenannter Nebensorten wie Vaccarèse oder Picpoul Noir wird stark begrenzt. Statt seine über Jahre sorgfältig entwickelten Cuvées zu verändern, verlässt Jérôme Bressy die Appellation und etikettiert seine Weine als IGP Vaucluse. Rasteau verliert damit sein führendes Weingut, der Winzer aber gewinnt die Freiheit, aus dem gesamten Rebsortenspektrum die für dieses südliche Terroir passendsten Cuvées zu komponieren. Seit 2008 ist das Weingut Demeter-zertifiziert. Heute gilt Jérôme Bressy als einer der bedeutendsten Winzer seiner Generation; die Kritik würdigt seine Strenge, seinen Perfektionismus und seinen Mut, neue Wege zu gehen.

Terroirs und Reben von Domaine Gourt de Mautens

Die Weinberge umfassen rund dreizehn Hektar auf den besten Hängen von Rasteau, nördlich von Avignon und etwas oberhalb von Gigondas und Vacqueyras. Die Böden sind äußerst vielfältig: Ton-Kalk-Böden, karge Böden auf Mergel, rote Böden auf Sandstein und Safres-Sand, dazu zahlreiche Parzellen mit abgerundeten Quarz- und Kalksteinkieseln wie in Châteauneuf-du-Pape. Die nach Süden ausgerichteten und vor dem Mistral geschützten Hänge ermöglichen volle Reife und bewahren zugleich Frische.

Der Reichtum des Weinguts liegt vor allem in seiner Rebsortenvielfalt, einem wahren Schatz südfranzösischer Sorten. Grenache Noir dominiert deutlich, begleitet von Carignan, Counoise, Mourvèdre, Syrah, Vaccarèse und Cinsault. Für die Weißweine werden Bourboulenc, Clairette, Grenache Blanc und Grenache Gris, Marsanne, Roussanne, Picardan, Picpoul und Viognier verwendet. Gerade diese lange gering geschätzten Nebensorten wollte Jérôme Bressy um jeden Preis bewahren. Die alten, tief verwurzelten Rebstöcke werden biodynamisch bewirtschaftet, ganz ohne synthetische Mittel und mit höchster Sorgfalt bei Bodenbearbeitung und Rebschnitt. Die Erträge liegen bei acht bis fünfzehn Hektolitern pro Hektar – Zahlen, die allein schon die Konzentration der Weine erklären.

Weinbereitung bei Domaine Gourt de Mautens

Alles beginnt mit der Handlese und einer sorgfältigen Selektion, Traube für Traube. Die Gärung setzt ausschließlich durch natürliche Hefen ein, ohne zugesetzte Hefen oder andere Zusatzstoffe. Jérôme Bressy arbeitet durch Beobachtung und Experimentieren statt nach Rezept und versucht, die Alchemie zwischen Boden und altem Rebstock zu verstehen.

Der Ausbau ist die zweite Säule des Hausstils. Er dauert vierundzwanzig bis sechsunddreißig Monate und erfolgt in einer Kombination aus großen Holzfässern, Demi-Muids und Betontanks. So können sich die Weine langsam harmonisieren, ohne je vom Holz geprägt zu werden. Sie werden ohne Schönung und Filtration abgefüllt. Dieser Ansatz bringt Weine von beeindruckender Struktur, seidiger Textur und ungewöhnlicher Tiefe hervor, die über Jahrzehnte reifen und dabei an Komplexität gewinnen können. Die Jahresproduktion bleibt mit je nach Jahrgang zehntausend bis zwanzigtausend Flaschen sehr klein. Das macht jede Cuvée zu einem begehrten Wein für Kenner, weit über die Landesgrenzen hinaus.

Die Cuvées von Domaine Gourt de Mautens

Gourt de Mautens Rouge, IGP Vaucluse: die wichtigste und prägende Cuvée des Weinguts. Grenache Noir von den Ton- und Kalkböden rund um Rasteau dominiert; hinzu kommen Carignan, Counoise, Mourvèdre, Syrah, Vaccarèse und Cinsault – eine Assemblage, die die Appellation nicht mehr zuließ. Nach vierundzwanzig bis sechsunddreißig Monaten Ausbau in großen Holzfässern, Demi-Muids und Beton zeigt der Wein eine dunkle, dichte Farbe und duftet nach Kirsche, Brombeere, Gewürzen und Garrigue. Am Gaumen wirkt er trügerisch sanft: Er besitzt enorme Substanz, doch seine Tannine sind seidig, ohne die geringste Rauheit. Das Finale hält bemerkenswert lange an, und sein Reifepotenzial bemisst sich in Jahrzehnten.

Gourt de Mautens Blanc, IGP Vaucluse: Dieser nur in sehr kleinen Mengen erzeugte Weißwein vereint acht Rebsorten – Picpoul, Bourboulenc, Clairette, Roussanne, Marsanne, Viognier, Picardan und Grenache –, deren Anteile jedem Jahrgang angepasst werden. Das Ergebnis ist ein Wein von unvergleichlichem aromatischem Reichtum: intensiv goldfarben, mit einem üppigen Duft nach gelben Früchten, Blüten und Fenchel sowie einer für Südfrankreich überraschenden mineralischen Dimension. Am Gaumen verbindet er Spannung und Fülle, mit einem salzigen Nachhall und einer schönen Bitternote im Finale. Ein Weißwein von meisterhafter Balance, der sich nach einigen Jahren im Keller öffnen sollte.

Gourt de Mautens Rosé, IGP Vaucluse: Dieser selten erzeugte Rosé wird nur bereitet, wenn die Saison vollkommen verlaufen ist. Bei den wenigen, die ihn verkosten konnten, hat er einen bleibenden Eindruck hinterlassen; manche beschreiben ihn als den schönsten Rosé, den sie je getrunken haben. Weinartig, texturiert und tiefgründig hat er nichts von einem Strandrosé: Er ist ein eigenständiger Speisenbegleiter mit Reifepotenzial.

Rasteau Vin Doux Naturel: Als Hommage an die historische Tradition des Dorfes, das bereits im 18. Jahrhundert für seine Süßweine bekannt war, wird dieser durch Aufspriten erzeugte Wein aus Grenache Noir nur in außergewöhnlichen Jahrgängen hergestellt. Schwarz und undurchsichtig im Glas; das Bouquet öffnet sich langsam mit Noten von Backpflaume, Heidelbeere, in Alkohol eingelegten dunklen Früchten, Karamell und Schokolade, dazu ein Hauch edles Holz und eine florale Nuance alter Rosen. Am Gaumen steht die Süße stets im Dienst der Frucht, ohne je überhandzunehmen: reichhaltig, pfeffrig und erstaunlich elegant.

Rasteau Rouge und Rasteau Blanc, historische Jahrgänge: Bis einschließlich des Jahrgangs 2009 wurden die Weine des Weinguts unter der Appellation Rasteau vermarktet, die damals noch zu Côtes du Rhône Villages gehörte. Diese heute auf dem Markt seltenen älteren Flaschen geben wertvolle Einblicke in die Anfangszeit des Weinguts. Sie reifen bemerkenswert schön und entfalten nach fünfzehn oder zwanzig Jahren ein Spektrum von Leder, Trüffel, Unterholz und milden Gewürzen.

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