Ferret

Die Weine des Domaine J.A. Ferret: zum besten Preis kaufen

Als historisches Weingut der Appellation Pouilly Fuissé, gegründet im Jahr 1840, liegt das Domaine Ferret im Herzen der renommiertesten Lagen des Amphitheaters von Fuissé in der Bourgogne. Der Ruf der Weine des Domaine Ferret wurde schon früh erworben, dank der präzisen Untersuchung jedes Terroirs mit dem Ziel, dieses zu identifizieren und lagenweise zu vinifizieren. Diese Methode, die von Jeanne Ferret eingeführt wurde, führte zur Klassifizierung der Weine des Domaine Ferret in 2 Gruppen: Tête de Cru und Hors Classe. Ebenso wurden die Weine des Domaine Ferret früh im Weingut abgefüllt, was zu jener Zeit keine Selbstverständlichkeit war. Ihre Tochter Colette Ferret setzte diesen Weg fort und legte den Schwerpunkt auf die Fasslagerung. Im Jahr 2008 erwarb das Haus Louis Jadot dieses 18 ha große Anwesen.

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Weingut

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Parker-Bewertung WA

88 - 94

Burghound-Bewertung

91 - 93

Bewertung Revue des Vins de France

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Bewertung Bettane & Desseauve

16 - 16

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Ferret Mâcon Solutré 2023
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Bourgogne | Mâcon Solutré

Ferret Mâcon Solutré 2023

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Ferret Pouilly Fuissé 2022
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Bourgogne | Pouilly Fuissé

Ferret Pouilly Fuissé 2022

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Ferret Pouilly Fuissé 1er cru Tête de Cru Clos de Jeanne 2022
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Weiß
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Bourgogne | Pouilly Fuissé 1er cru

Ferret Pouilly Fuissé 1er cru Tête de Cru Clos de Jeanne 2022

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Ferret Pouilly Fuissé 1er cru Hors Classe Les Ménetières 2022
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Bourgogne | Pouilly Fuissé 1er cru

Ferret Pouilly Fuissé 1er cru Hors Classe Les Ménetières 2022

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Ferret Pouilly Fuissé 1er cru Hors Classe Tournant de Pouilly 2022
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Bourgogne | Pouilly Fuissé 1er cru

Ferret Pouilly Fuissé 1er cru Hors Classe Tournant de Pouilly 2022

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Geschichte von Domaine J.A. Ferret

Alles beginnt 1840 in Fuissé mit der Leidenschaft für Wein von Jean-Alfred Ferret, einem Lehrer, und seinem Sohn Antoine, einem Zahnarzt. Neben ihren Berufen bewirtschaften beide einige kleine Rebflächen an den Hängen des Dorfes. Im 20. Jahrhundert nimmt das Gut unter Jeanne Ferret, einer visionären Persönlichkeit der Appellation, seinen eigentlichen Aufschwung. Sie bestimmt die bemerkenswertesten Terroirs von Fuissé mit großer Genauigkeit und schafft eine berühmt gewordene interne Klassifizierung, die zwischen Tête de Cru und Cuvées Hors Classe unterscheidet. Zudem setzt sie früh und entgegen den damaligen Gepflogenheiten die Abfüllung auf dem Gut durch. Ihre Tochter Colette führt diese Arbeit fort, legt den Schwerpunkt auf den Ausbau und verfeinert den Stil des Hauses weiter.

Diese weibliche Erbfolge, die fast 180 Jahre währte, machte die Weine aus Fuissé weit über die Grenzen hinaus bekannt und trug dauerhaft zum Renommee der Appellation bei. In diesem Geist erwarb das Haus Louis Jadot 2008 das 18 Hektar große Gut, mit dem erklärten Ziel, dessen einzigartige Identität zu bewahren, statt sie zu verwässern. Anschließend leitete Audrey Braccini rund fünfzehn Jahre lang die Weinbereitung und zeichnete für Jahrgänge verantwortlich, die von der internationalen Kritik regelmäßig gelobt wurden. Seit 2023 führt der Önologe Clément Robinet dieses historische Können fort und verbindet Tradition mit technischer Präzision. Die Einstufung mehrerer Climats von Pouilly-Fuissé als premiers crus ab dem Jahrgang 2020 bestätigte auch auf wissenschaftlicher Grundlage, wie treffsicher Jeanne Ferrets Einschätzungen dieser Terroirs waren.

Terroirs und Weinberge von Domaine J.A. Ferret

Der Weinberg umfasst etwa 19 Hektar in der Appellation Pouilly-Fuissé sowie einen weiteren Hektar, der sich auf Saint-Véran, Mâcon-Fuissé und Mâcon-Solutré verteilt. Von allen burgundischen Appellationen ist Pouilly-Fuissé geologisch wohl die vielfältigste: Verwerfungen und Schichtneigungen sind hier stärker ausgeprägt als anderswo, und die Böden wechseln besonders abrupt. Fuissé weist die größte Gesteinsvielfalt der Appellation auf. Das Gut, dessen Parzellen über dieses gesamte Gebiet verteilt sind, gehört zu dessen besten Botschaftern.

Die Böden können flachgründig sein und aus hartem, teils mit Hornsteinen durchsetztem Kalkstein hervorgehen oder mehr Ton enthalten und aus Mergel, Schiefer oder vulkanisch-sedimentärem Sandstein entstanden sein. Zwischen dem ältesten Gestein des Grundgebirges und dem an der Ostseite des Beauregard-Plateaus zutage tretenden Süßwasserkalkstein liegen etwas mehr als 330 Millionen Jahre. Dieses Mosaik erklärt den so unterschiedlichen Charakter der einzelnen Cuvées. Das Gut bewirtschaftet jede Rebfläche nach Maß: Hier wird gepflügt, dort wächst eine Begrünung – stets entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen. Die Reben und die umliegende Tierwelt werden aufmerksam beobachtet; Blühstreifen bieten Nützlingen Schutz und Nahrung. Seit 2023 ist der gesamte Weinberg für den ökologischen Anbau zertifiziert.

Weinbereitung bei Domaine J.A. Ferret

Die Handlese war auf dem Gut schon immer selbstverständlich. Sie beginnt im ersten Licht der Morgendämmerung und endet früh am Vormittag, damit die Sonnenstrahlen die Qualität der frisch geschnittenen Trauben nicht beeinträchtigen. In kleinen Kisten gelangen die Trauben rasch in den Gärkeller, wo sie kühl und dunkel bis zum Pressen warten. Vor dem Pressen werden sie leicht angequetscht, die Rappen bleiben erhalten: Das Anquetschen ermöglicht sanftes Pressen, während die ganzen Trauben für eine optimale Drainage sorgen. Vorlaufmost und letzte Pressfraktionen werden sorgfältig überwacht, bevor die Moste ohne mechanische Belastung durch Schwerkraft in die Tanks fließen. Das Vorklären erfolgt mit beinahe an Patisserie erinnernder Präzision – die Voraussetzung für einen guten Gärbeginn.

Die Gärung findet in Edelstahltanks oder Eichenfässern aus Holz der Wälder von Nevers und Tronçais statt. Sobald die Gärung begonnen hat, werden auch die Fässer allein durch Schwerkraft befüllt. In den folgenden Wochen und Monaten wird die Hefe regelmäßig aufgerührt. Der Ausbau erfolgt in zwei Phasen: zunächst fast ein Jahr im Fass, in der Regel mit 25 % neuem Holz und 75 % Fässern, die zuvor für ein bis drei Weine verwendet wurden; anschließend werden die Partien zusammengeführt und können bis zu acht Monate auf der Feinhefe im Edelstahltank reifen. Dieser zweistufige Ausbau verleiht den Weinen Textur, Komplexität und Frische. Seiner Philosophie treu lässt das Gut eine kleine mobile Abfüllanlage direkt in seine Keller kommen, um unnötige Transporte, zusätzliche Schläuche und grobes Pumpen zu vermeiden.

Die Cuvées von Domaine J.A. Ferret

Mâcon-Solutré: Dieser Chardonnay aus Parzellen in der Gemeinde Solutré-Pouilly, am Fuß des berühmten Felsens, setzt auf Frische und Zugänglichkeit. Bei der Weinbereitung steht der Erhalt der Frucht im Vordergrund. Er bietet Noten von Zitrusfrüchten und weißen Blüten, einen klaren Gaumen und einen erfrischenden Abgang. Ein schöner Einstieg in die Welt des Guts.

Mâcon-Fuissé: Dieser Mâcon entsteht auf dem Terroir von Fuissé selbst und profitiert von der feinen Kalksteinprägung des Ortes. Runder und reifer als der Mâcon-Solutré, begeistert er mit Aromen weißer Früchte, geschmeidiger Textur und einem frischen Abgang. Ein präziser, genussvoller Wein für unmittelbaren Trinkgenuss.

Saint-Véran: Diese benachbarte Appellation mit Böden aus Ton und Kalkstein liefert dem Gut einen eleganten, straffen Weißwein. In der Nase zeigen sich Zitrone, Birne und ein floraler Hauch, während am Gaumen lebendige Frucht und zugängliche Mineralität zusammenkommen. Ein ausgezeichneter Begleiter zu Fisch und Ziegenkäse.

Pouilly-Fuissé: Die Ortscuvée vereint die besten Parzellen im Amphitheater von Fuissé. Die Reben sind zehn bis fünfunddreißig Jahre alt und wachsen auf Ton- und Kalksteinböden. Jede Parzelle wird separat vinifiziert, um die Feinheit der Frucht zu bewahren; ein Teil des Weins vergärt im Tank, der andere im Fass. Das Ergebnis überzeugt mit Ausgewogenheit, Frische und einem klar erkennbaren Charakter.

Pouilly-Fuissé „Autour de la Roche“: eine Cuvée aus Parzellen mit unterschiedlichen Böden rund um die Roche de Vergisson. Sie ist die Cuvée des Guts, die den Charakter von Vergisson am deutlichsten verkörpert: dicht, mineralisch und tiefgründig, mit kompromissloser Geradlinigkeit. Ihr präziser Ausdruck von Mergel und Kalkstein verleiht ihr eine verführerische Textur, aromatische Feinheit und eine geschmackliche Tiefe, die an die großen Crus der Côte de Beaune denken lässt.

Pouilly-Fuissé „Sous Vergisson“: eine historische Cuvée des Guts aus den besten Terroirs von Vergisson, überwiegend in emaillierten Tanks und zu einem kleineren Teil in gebrauchten Fässern vinifiziert. Sie bot eine mineralische Nase und einen straffen, fast kristallinen Gaumen mit nachklingenden Noten frischer Mandeln und weißer Früchte. Inzwischen ist sie in der heutigen Cuvée Autour de la Roche aufgegangen.

Pouilly-Fuissé „Autour de Fuissé“: Als Gegenstück zur vorherigen Cuvée vereinte dieser historische Wein die schönsten Rebflächen von Fuissé. Der Geradlinigkeit und Spannung der Weine aus Vergisson stellte er die für das Terroir von Fuissé typische Wärme und Fülle gegenüber – ein Kontrastspiel, das dem Gut besonders am Herzen liegt.

Tête de Cru „Le Clos“ oder „Clos de Jeanne“: Zu Ehren Jeanne Ferrets umbenannt, stammt diese Cuvée aus einem zusammenhängenden, ummauerten Weinberg von 0,69 Hektar. Es ist die kleinste Parzelle des Guts, direkt am Familienhaus unweit der Dorfkirche. An einem sanft abfallenden Osthang mit tiefgründigem, steinfreiem Schluff-Ton-Boden vereint sie 35 Jahre alte und über 50 Jahre alte Reben. Seit 2020 als Premier Cru im Climat Les Perrières eingestuft, bringt sie einen verführerischen, genussvollen Wein mit Zitrus- und Gebäcknoten sowie bemerkenswerter Feinheit und Geradlinigkeit hervor.

Tête de Cru „Clos des Prouges“: eine weitere emblematische Cuvée der von Jeanne Ferret entwickelten Klassifizierung. Sie beeindruckt durch Reinheit und Dichte, mit perfekt eingebundenem Holz. Das Aromenspektrum ist floral und sinnlich: Weiße Blüten, frischer Lorbeer und Dill stehen neben Honig, Nougat, einer Creme aus weißen Früchten und reifer Melone; Aprikose und gelbe Pflaume bringen eine üppige Note ein. Fünf bis sieben Jahre Lagerung tun ihr ausgesprochen gut.

Tête de Cru „Les Perrières“: ein wahrer mineralischer Koloss. Dieses als Premier Cru klassifizierte Climat bringt einen der strukturiertesten Weine des Guts hervor. In der Nase verbinden sich Feuerstein, Wasserblumen, Quitte, Zitrusfrüchte sowie cremige und geröstete Noten. Am Gaumen zeigt er sich knackig und straff, mit gelbem Pfirsich, Aprikose, Nashi-Birne, gerösteter Haselnuss und Akazienhonig. Sein präzise gezeichnetes, kreidiges Gerüst sichert ihm ein langes Lagerpotenzial.

Cuvée Hors Classe „Les Ménétrières“: An der Spitze der hauseigenen Hierarchie spielt dieses Premier-Cru-Climat zweifellos in der obersten Liga. Kraftvoll, dicht und strukturiert verbindet der Wein eine typisch burgundische, buttrige Sinnlichkeit mit der üppigen Frucht vollreifer weißer und gelber Früchte. Die Feinheit des Kalksteins und die Dichte des Tons gehen eine wunderbare Verbindung ein. So entsteht ein strukturierter, raffinierter Wein, den Liebhaber gern mit den besten Crus aus Puligny und Chassagne-Montrachet vergleichen.

Cuvée Hors Classe „Tournant de Pouilly“: das unbestrittene Aushängeschild des Guts. Sie stammt von einem sanften Nordosthang, den Jean-Alfred Ferret 1955, 1963 und 1964 bepflanzte; die Reben sind im Durchschnitt über sechzig Jahre alt. Gärung und erste Reifephase erfolgen zehn Monate in Eichenfässern, davon 25 % neues Holz, gefolgt von neun Monaten auf der Hefe im Edelstahltank. Anfangs zurückhaltend, braucht der Wein Luft, bevor er Aromen von Wasserblumen, Primeln, Mandeln, zerstoßenem Stein, frischer Milch, Fassbutter, pochierter Birne und Apfel mit Honig entfaltet. Großzügig, intensiv und tiefgründig besitzt er die Ausstrahlung eines Grand Cru und ein außergewöhnliches Lagerpotenzial, das mehrere Jahrzehnte umfassen kann.

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