Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.
Versandkosten
Personalisieren Sie Ihr Erlebnis
Ändern Sie hier jederzeit Ihr Land, Ihre Sprache und Ihre Währung.
|
|
Unverzichtbare Châteaux |
|
|
|
|
Domaine Helicon (auch Hélicon) ist ein kleines Weingut in Martigné-Briand im Anjou, im Tal des Layon. Constantin Vellis gründete es 2018. Er bewirtschaftet dort 1,87 Hektar biologisch angebauten Chenin Blanc auf zwei Schieferparzellen: La Guêpière und Les Onglés. Jede Parzelle bringt eine eigene Cuvée hervor: Frénésie beziehungsweise Anicroche. Diese beiden Weißweine von der Loire vergären mit natürlichen Hefen in Eichen- und Akazienfässern und werden anschließend unfiltriert und mit sehr wenig Schwefel abgefüllt. Die Produktion ist winzig, die Nachfrage sehr hoch. Innerhalb weniger Jahrgänge zählen die Weine von Domaine Helicon zu den begehrtesten des Anjou.
Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.
Constantin Vellis stammt nicht aus einer Winzerfamilie. Zunächst machte er Karriere in der Personalberatung. Schon immer vom Wein begeistert, beschloss er eines Tages, sein Leben zu ändern, und ließ sich in Martigné-Briand nieder, einem bekannten Dorf im Layon. Bevor er sein Weingut gründete, arbeitete er mit benachbarten Winzern zusammen, insbesondere mit Stéphane Bernaudeau. Dieser angesehene Winzer aus dem Dorf prägte seine Art, Reben anzubauen und Wein zu bereiten, nachhaltig.
Domaine Helicon entstand 2018. Mit der Cuvée Frénésie brachte Constantin Vellis 2019 seinen ersten Jahrgang heraus, der Weinliebhabern sofort auffiel. Der zweite Jahrgang 2020 bestätigte sein Talent. Damals kam mit Anicroche eine zweite, für die Lagerung bestimmte Cuvée zum Sortiment hinzu. Der Winzer produziert nur sehr kleine Mengen: In einem schönen Gewölbekeller stehen lediglich einige wenige Fässer.
Die Weinberge von Domaine Helicon liegen im Anjou noir, wo Schieferböden den Chenins eine besondere Energie und Tiefe verleihen. Zum Weingut gehören zwei Parzellen mit Chenin Blanc. La Guêpière ist etwa einen Hektar groß und liefert die Cuvée Frénésie. Aus der rund 0,8 Hektar großen Parzelle Les Onglés stammt die Cuvée Anicroche. Les Onglés zählt zu den großen Terroirs des Anjou: ein überwiegend nach Süden ausgerichteter Hang in einer Schleife des Layon mit sehr schieferreichem Boden. Nur drei Winzer besitzen dort Reben, darunter Constantin Vellis und Stéphane Bernaudeau.
Der Winzer legt großen Wert auf Umweltschutz und Biodiversität. Er hält sich an die strengen Regeln des ökologischen Landbaus und verzichtet auf Herbizide und synthetische Pestizide. Lebendige Böden sind für ihn die Voraussetzung für gute Trauben. Deshalb wird jede Parzelle entsprechend ihren eigenen Bedürfnissen bewirtschaftet, damit sie ihren Charakter bewahrt. Sämtliche Trauben werden bei guter Reife von Hand gelesen, um gesunde, gehaltvolle und ausgewogene Früchte einzubringen.
Im Keller greift Constantin Vellis so wenig wie möglich ein, damit Chenin und Schiefer für sich sprechen können. Die Moste werden nicht vorgeklärt und erhalten keine Enzyme. Sie vergären spontan mit einheimischen Hefen in gebrauchten Eichenbarriques und Akazienfässern. Die Akazie bewahrt die Frische und die floralen Noten, während die Eiche Struktur verleiht. Anschließend bleiben die Weine mehrere Monate auf der Hefe. Das gibt ihnen eine füllige Textur und leicht oxidative Haselnussnoten, ohne dass sie an Präzision verlieren.
Die Weine werden unfiltriert abgefüllt und nur bei der Abfüllung leicht geschwefelt. Es sind lebendige, naturnahe Weine, denen Belüftung oder Dekantieren guttut. Sie kommen alle als Vin de France auf den Markt: Diese Einstufung lässt dem Winzer bei der Interpretation völlige Freiheit.
Frénésie, weißer Vin de France: Frénésie ist die wichtigste Cuvée des Weinguts. Dieser Wein aus 100 % Chenin Blanc stammt aus der Parzelle La Guêpière auf schieferreichem Boden. Er vergärt mit einheimischen Hefen in Eichen- und Akazienfässern und reift anschließend mehrere Monate auf der Hefe, bevor er unfiltriert abgefüllt wird. Seine Farbe ist golden; in der Nase verbinden sich kandierte Zitrone, gelbe Früchte, reife Mirabelle und Honig mit einer von der Hefelagerung stammenden Röstnote. Am Gaumen ist er energiegeladen und straff, mit reifer Frucht, Anklängen von Haselnuss und Blüten sowie einem salzigen, ausgeprägt mineralischen Abgang. Liebhaber vergleichen ihn bisweilen mit den großen Weißweinen des Jura. Mit Luft öffnet er sich deutlich und passt hervorragend zu Jakobsmuscheln, Fisch in Sauce oder Geflügel in Rahmsauce.
Anicroche, weißer Vin de France: Anicroche ist die lagerfähige Cuvée von Domaine Helicon. Sie stammt vom Hang Les Onglés, einem der schönsten Schieferterroirs des Layon. Sie wird in äußerst kleiner Menge erzeugt, manchmal nur zwei Barriques pro Jahrgang. Die zunächst zurückhaltende Nase öffnet sich allmählich mit Aromen von Apfel, Quitte und gelbfleischigen Früchten. Am Gaumen ist der Wein dicht und breit, ohne schwer zu wirken, und von bemerkenswerter Länge. Er klingt mit angenehmen Bitternoten und einer geradlinigen Spannung aus, wie sie für große Chenins von Schieferböden typisch sind. Dieser Wein verlangt Geduld: Lassen Sie ihn einige Jahre im Keller reifen und dekantieren Sie ihn, bevor Sie ihn zu Steinbutt, Hummer oder gereiftem Käse servieren.
MAN SPRICHT ÜBER UNS
Entdecken Sie 5 gute Gründe, Ihre Weine bei Vins et Millésimes zu kaufen
SCHNELLE LIEFERUNG
Bestellung in 48/72 Std. vorbereitet und anschließend in Styroporverpackung versandt
KOSTENLOSER VERSAND
Ab 600 € Einkauf in Frankreich. Ab 1.500 € für viele europäische Länder
KOSTENLOSE ABHOLUNG
Holen Sie Ihre Bestellung in unserem Lager in La Garenne Colombes (92) ab