Jacques Prieur

Domaine Prieur in Meursault seit 1956

Die Weine des domaine Jacques Prieur: zum besten Preis kaufen

Das domaine Jacques Prieur erhielt seinen Namen im Jahr 1956, existierte aber bereits im 19. Jahrhundert. Nach dem Tod des Ehepaares Prieur erbten die 6 Kinder das domaine Prieur und beschlossen, eine Zersplitterung zu vermeiden, indem sie die Familie La Bruyère an die Spitze des domaine Jacques Prieur setzten. Das domaine Prieur befindet sich in Meursault und grenzt an die domaines Coche Dury, Boisson, Pierre Morey, Comtes Lafon und Rémi Jobard. Das Weingut erstreckt sich über 21 Hektar, davon 8 für Weißwein. Das domaine Jacques Prieur umfasst 8 Appellationen in Grands Crus wie Chambertin, Clos de Vougeot, Corton Bressandes, Echezeaux, Musigny, Corton Charlemagne, Chevalier Montrachet, Montrachet, sowie 8 Appellationen in 1ers Crus wie Chambolle Musigny 1er Cru Les Charmes, Gevrey Chambertin1er Cru Combottes, Nuits Saint Georges 1er Cru Boudots, Volnay 1er Cru Santenots du Milieu und Meursault 1er Cru Perrières sowie der Beaune 1er Cru Clos de la Féguine als Monopollage.

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Jacques Prieur Chambertin 2016
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Bourgogne | Chambertin

Jacques Prieur Chambertin 2016

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Jacques Prieur Clos Vougeot 1974
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Bourgogne | Clos Vougeot

Jacques Prieur Clos Vougeot 1974

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Jacques Prieur Chambertin 1996

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Jacques Prieur Chambertin 2004
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Bourgogne | Chambertin

Jacques Prieur Chambertin 2004

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Jacques Prieur Musigny 2006
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Bourgogne | Musigny

Jacques Prieur Musigny 2006

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Jacques Prieur Volnay 1er cru Champans 1999
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Bourgogne | Volnay 1er cru

Jacques Prieur Volnay 1er cru Champans 1999

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Jacques Prieur Montrachet 2001
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Bourgogne | Montrachet

Jacques Prieur Montrachet 2001

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Jacques Prieur Puligny Montrachet 1er cru Les Combettes 2004
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Bourgogne | Puligny Montrachet 1er cru

Jacques Prieur Puligny Montrachet 1er cru Les Combettes 2004

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Die Geschichte von Domaine Jacques Prieur

Alles beginnt am 24. Februar 1868 mit der Hochzeit von Claude Duvergey und Marie Taboureau in Bligny-lès-Beaune. Beide stammen aus Winzerfamilien. Claude gründet die Maison Duvergey-Taboureau und ist im Handel mit Wein und Branntwein erfolgreich, bevor er sich dem Weinbau zuwendet. 1879 erwirbt er das Anwesen Les Herbeux in Meursault, das heutige Herzstück des Weinguts. Als die Reblaus gerade die Côte d'Or erreicht, ist dies ein gewagter Schritt, der sich mit dem Aufkommen eines Gegenmittels 1886 jedoch als Geniestreich erweist. Danach folgen die Zukäufe in beeindruckendem Tempo: 1889 der Clos de Mazeray, eine Parzelle in Volnay Santenots, 4,5 Hektar im legendären Clos Vougeot und zwei Parzellen in Chambolle-Musigny; 1890 der gesamte Clos des Santenots in Volnay, 1,5 Hektar in Puligny-Montrachet Les Combettes und 0,45 Hektar im mythischen Montrachet. Letztere Fläche wird 1891 und 1892 um Parzellen in der Dent de Chien erweitert.

Da sie keine direkten Erben haben, verheiratet das Paar 1891 Maries Nichte Hélène Taboureau mit Henri Prieur, einem jungen Mann aus gutem Hause in Beaune. Aus ihrer Ehe geht Jacques Prieur hervor, der am 31. Januar 1893 in Meursault geboren wird. Die Entwicklung setzt sich fort: 1895 kommt eine weitere Parzelle im Musigny hinzu, dann wird eine Parzelle im Clos Vougeot gegen Reben im Chambertin und Chambertin Clos de Bèze getauscht. Es folgen 1899 die Lage Les Champans in Volnay und 1907 der Chevalier-Montrachet. Als Claude Duvergey 1920 stirbt, erbt Jacques Prieur den gesamten Besitz. 1924 ruft er gemeinsam mit Graf Jules Lafon die berühmte Paulée de Meursault ins Leben, um mit allen Winzern aus Meursault das Ende der Weinlese zu feiern. Er ist auch Mitbegründer der Chevaliers du Tastevin und gibt dem Weingut 1956 seinen Namen.

Jacques Prieur stirbt 1965, seine Frau 1974. Sie hinterlassen das Unternehmen ihren sechs Kindern zu gleichen Teilen. Um zu verhindern, dass das Weingut in die Hände familienfremder Anteilseigner gelangt, schließen sich 1988 fünf große Familien zusammen. Unter ihnen sind die Labruyères, Unternehmer und Winzer aus dem Mâconnais, die nach und nach die Anteile ihrer Partner erwerben, bis sie 75 % des Kapitals halten. In den 1990er-Jahren kommen mit Corton-Bressandes und Corton-Charlemagne zwei weitere Grands Crus hinzu. Édouard Labruyère übernimmt 2008 die Leitung des Weinguts. Ihm steht Martin Prieur zur Seite, ein Enkel des Gründers, der seit 1990 auf dem Anwesen lebt und arbeitet und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart verkörpert.

Terroirs und Weinberge von Domaine Jacques Prieur

Die Weinberge bilden ein regelrechtes Mosaik, das fast ausschließlich aus Grands Crus und premiers crus besteht – eine seltene Besonderheit in Bourgogne. Neun Grands Crus verteilen sich auf die Côte de Beaune und die Côte de Nuits: Montrachet, Chevalier-Montrachet und Corton-Charlemagne für Weißwein sowie Corton-Bressandes, Clos Vougeot, Échézeaux, Musigny, Chambertin und Chambertin Clos de Bèze für Rotwein. Vierzehn premiers crus in Puligny-Montrachet, Meursault, Volnay, Pommard, Beaune und Chambolle-Musigny ergänzen das Sortiment. Hinzu kommt mit Meursault Clos de Mazeray eine emblematische Village-Appellation aus einer Monopollage des Weinguts am südlichen Ortseingang.

Drei Monopollagen bereichern diese Kollektion: Meursault Clos de Mazeray, Volnay Clos des Santenots und Beaune Clos de la Féguine. Letzterer wird sowohl aus Chardonnay als auch aus Pinot Noir erzeugt. Unter der Leitung von Christophe Humbert, der 2006 zum Weingut kam und seit 2020 für den Weinbau verantwortlich ist, wurde die Bewirtschaftung der Weinberge grundlegend überdacht: Der Einsatz von Betriebsmitteln wurde drastisch reduziert, die Bodenbearbeitung erfolgt mechanisch statt chemisch, bestimmte Arbeiten richten sich nach dem Mondkalender, und 2023 erhielt das Weingut die Bio-Zertifizierung. Der Wunsch der Familie Labruyère, künftigen Generationen gesunde Terroirs zu hinterlassen, und der Respekt vor dem einzigartigen Ausdruck jeder Parzelle haben zu diesem maßgeschneiderten, nachhaltigen Weinbau geführt.

Die Weinbereitung bei Domaine Jacques Prieur

Die Trauben werden stets von Hand gelesen und in kleinen Kisten transportiert, damit die Beeren nicht zerdrückt werden. Anschließend durchlaufen die Trauben zwei Sortiertische, sodass nur vollkommen gesundes Lesegut übrig bleibt. Nadine Gublin, seit 1990 Önologin des Weinguts und seit 2009 technische Direktorin, wurde 1998 von der Revue du vin de France zur Weinmacherin des Jahres gekürt. Sie setzt sich für gezielte, präzise Eingriffe und die Lese vollreifer Trauben ein.

Bei Pinot Noir bleibt das vollständige Entrappen die Regel, doch der Anteil ganzer Trauben steigt je nach Parzelle und Jahrgang von Jahr zu Jahr. Die Maischestandzeit beträgt bei kontrollierter Temperatur in offenen Holzbottichen durchschnittlich etwa zwanzig Tage. Während der alkoholischen Gärung wird die Maische in der Regel zweimal täglich untergestoßen. Alle Weine durchlaufen die malolaktische Gärung. Der Ausbau erfolgt in Eichenfässern, mit 50 bis 80 % neuem Holz bei den Grands Crus und häufig 30 % bei den premiers crus, mitunter auch in Holzfässern mit 25 oder 35 Hektolitern Fassungsvermögen. Die Auswahl der Fässer verschiedener Küfer richtet sich eng nach Terroir und Jahrgang; der Ausbau dauert etwa zwanzig Monate.

Beim Chardonnay werden die ganzen Trauben in einer pneumatischen Presse gepresst; anschließend wird der Most zwölf bis vierzehn Stunden lang vorgeklärt. Die alkoholische Gärung und der Ausbau finden vollständig in Eichenfässern statt. Alle Weine durchlaufen die malolaktische Gärung, und auch ihr Ausbau dauert rund zwanzig Monate. Das Ergebnis ist ein Sortiment vollmundiger, komplexer Weißweine mit einnehmender Würze sowie kraftvoller, schmackhafter Rotweine, die für eine lange Reifezeit geschaffen sind.

Die Cuvées von Domaine Jacques Prieur

Der Meursault Clos de Mazeray blanc stammt aus einer 1889 erworbenen Monopollage am südlichen Ortseingang und ist die einzige Village-Appellation des Weinguts. Dieser vollmundige, genussvolle Chardonnay entfaltet Noten von weißem Obst, Mandeln und frischer Butter, begleitet von einer schönen Würze und einem salzigen Finale. Ein hervorragender Einstieg in die Welt des Hauses.

Der Meursault Clos de Mazeray rouge ist eine ausgesprochene Rarität: ein Pinot Noir aus dem Herzen von Meursault, einem Ort, in dem fast ausschließlich Weißwein erzeugt wird. Geschmeidig, fruchtig und duftig bietet er eine ungewöhnliche Interpretation des Terroirs von Meursault.

Der Meursault 1er Cru Charmes verkörpert die Rundheit und Großzügigkeit des Ortes: Seine cremige Textur und die Aromen von reifem gelbem Obst, Haselnüssen und Honig werden von einer feinen Säure ausbalanciert.

Der Meursault 1er Cru Perrières, oft als bestes Climat der Appellation angesehen, zeichnet sich durch steinige Mineralität, Dichte und einen meisterhaften Abgang aus, der eines Grand Cru würdig ist. Ein Wein mit sehr langem Lagerpotenzial.

Der Meursault 1er Cru Santenots liegt an der Grenze zu Volnay und ergibt einen stärker strukturierten, festeren Weißwein mit ausgeprägter Salzigkeit und schöner Tiefe.

Der Puligny-Montrachet 1er Cru Les Combettes, bereits 1890 erworben, stammt aus einem der schönsten Climats des Ortes, unmittelbar an Meursault angrenzend. Er vereint die straffe Eleganz und florale Feinheit Pulignys mit der Fülle seines Nachbarn zu einem überaus eleganten Ganzen.

Der Beaune 1er Cru Champs-Pimont blanc und der Beaune 1er Cru Grèves blanc zeigen, wie selten Chardonnays aus Beaune sind. Sie bieten Noten von weißem Obst und Akazienblüten sowie eine straffe, kreidige Mineralität.

Der Beaune 1er Cru Clos de la Féguine blanc aus einer Monopollage des Weinguts bietet einen besonders feinen und raffinierten Wein mit seidiger Textur und anhaltendem, salzigem Finale.

Der Corton-Charlemagne Grand Cru, der in den 1990er-Jahren zum Weingut kam, besticht durch intensive Mineralität und eine kraftvolle Struktur. Dazu kommen Noten von kandierten Zitrusfrüchten, Honig und gerösteten Haselnüssen sowie ein beträchtliches Lagerpotenzial.

Der Chevalier-Montrachet Grand Cru, 1907 erworben, verbindet kristalline Reinheit, straffe Spannung und schwindelerregende Länge. Einer der absoluten Höhepunkte unter den Chardonnays der Welt.

Der Montrachet Grand Cru, seit 1890 im Familienbesitz und 1891 und 1892 um Parzellen in der Dent de Chien erweitert, ist das größte Juwel des Weinguts. Fülle, unerschöpfliche Komplexität, seidige Textur und ein nahezu unendlicher Abgang: ein legendärer Wein, der nur in winzigen Mengen erzeugt wird.

Der Volnay 1er Cru Santenots ist ein fleischiger, duftiger Pinot Noir mit roten Früchten und einem feinen Tanningerüst – ganz im Sinne der Eleganz von Volnay.

Der Volnay 1er Cru Clos des Santenots stammt aus einer Monopollage, deren alleiniger Eigentümer das Weingut 1890 wurde. Er bietet noch mehr Dichte und Tiefe, eine samtige Textur und ein bemerkenswert lang anhaltendes Finale.

Der Volnay 1er Cru Champans, 1899 erworben, stammt aus einem der facettenreichsten Climats des Ortes: Er zeigt gebändigte Kraft, Aromen von Schwarzkirsche, Veilchen und Gewürzen, seidige Tannine und ein großes Reifepotenzial.

Der Pommard 1er Cru Les Charmots bringt die Struktur und den erdigen Charakter der Appellation zum Ausdruck: mit dunklen Früchten, Lakritz und einem festen Tanningerüst, das nach mehreren Jahren Kellerreife verlangt.

Der Beaune 1er Cru Champs-Pimont rouge und der Beaune 1er Cru Grèves rouge entfalten eine strahlende Frucht und geschmeidige Textur, begleitet von jener würzigen Frische, die für die großen Beaune-Weine aus den Hanglagen typisch ist.

Der Beaune 1er Cru Clos de la Féguine rouge, die zweite Facette dieser Monopollage, begeistert mit aromatischer Finesse, geschmeidigen Tanninen und einer unmittelbar zugänglichen Balance.

Der Gevrey-Chambertin Village ist der einzige rote Wein des Weinguts aus einer kommunalen Appellation der Côte de Nuits. Dicht und kraftvoll gebaut, bietet er intensive dunkle Frucht und eine schöne würzige Tiefe.

Der Chambolle-Musigny 1er Cru Combe d'Orveau stammt aus einer hoch gelegenen Lage in unmittelbarer Nähe des Musigny. Er verbindet florale Noten und salzige Spannung mit einer filigranen Textur, die für den Ort besonders charakteristisch ist.

Der Corton-Bressandes Grand Cru, der in den 1990er-Jahren zum Weingut kam, ist ein sonnenverwöhnter, strukturierter Pinot Noir mit Aromen von dunklen Früchten, Gewürzen und Unterholz sowie einem edlen Tanningerüst.

Der Clos Vougeot Grand Cru, seit 1889 im Familienbesitz, verbindet Fülle und Dichte mit einer imposanten Struktur. Sein Bouquet entwickelt sich mit der Zeit in Richtung Leder, Trüffel und Unterholz.

Der Échézeaux Grand Cru verkörpert die aromatische Sinnlichkeit von Vosne-Romanée: Rosen, süße Gewürze, leuchtend rote Früchte, eine samtige Textur und ein langer, duftiger Abgang.

Der Musigny Grand Cru, bereits 1895 erworben, wird nur in winzigen Mengen erzeugt. Er verbindet die filigrane Eleganz Chambolles mit einer beeindruckenden, schwebenden Tiefe, äußerst feinen Tanninen und einem endlosen Abgang.

Der Chambertin Grand Cru und der Chambertin Clos de Bèze Grand Cru, die im Tausch gegen einen Teil des Clos Vougeot erworben wurden, bilden den krönenden Abschluss dieser Kollektion in Gevrey-Chambertin. Sie zeigen eine imposante Statur, unerschöpfliche aromatische Komplexität zwischen dunklen Früchten, Gewürzen, Leder und Unterholz sowie eine Langlebigkeit, die sich in Jahrzehnten bemisst.

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