Auguste Clape Cornas 2022
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Auf den steilen Hängen von Cornas, wo Granit das Sagen hat, präsentieren die Weingüter Auguste Clape mit diesem Jahrgang 2022 eine Syrah von seltener Intensität. Aus alten Reben der Parzellen Reynard und Sabarotte gewonnen, schöpft dieser Wein seine Kraft aus einem anspruchsvollen Terroir.
Die Philosophie des Weingüter lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Geduld, Handarbeit und natürliche Vinifikation. Die Traubenlese erfolgt von Hand, die Gärungen verlaufen spontan mit indigenen Hefen, und der Ausbau findet in gebrauchten Foudres oder Demi-Muids statt, wodurch die Reinheit der Frucht bewahrt wird. Auguste Clape, die emblematische Figur des Weingüter, hat stets die Hilfsmittel der Moderne abgelehnt, um die Wahrheit des Terroirs – roh und ungeschminkt – zum Ausdruck kommen zu lassen.
Die über die steilen Hänge von Cornas verstreuten Parzellen bilden ein Mosaik von Mikroklimata, in denen die Syrah unter einer großzügigen, durch die Nordwinde gemäßigten Sonne gedeiht. Reynard, Sabarotte, Chaillot … Jede Einzellage erzählt eine Geschichte, jeder Boden hinterlässt seine Signatur. Die daraus entstehenden Weine spiegeln diese Landschaften wider: kraftvoll, wild, aber von einer mineralischen Eleganz, die der Zeit trotzt.
Am Gaumen entfaltet sich der Wein mit einer verhaltenen, fast wilden Kraft. Die festen, granitischen Tannine umhüllen ein großzügiges Fruchtfleisch, während Aromen von Lakritze, bitterer Schokolade und milden Gewürzen in einem endlosen Abgang anhalten. Dieser 2022er, geprägt von einem trockenen und heißen Sommer, bietet eine außergewöhnliche Reife, ohne je die Frische zu opfern – das Markenzeichen der großen Cornas-Weine.
Auf den steilen Hängen der Appellation Cornas geboren, schöpft diese Cuvée ihren Charakter aus armen Granitböden, auf denen die Rebe – oft hundert Jahre alt – ums Überleben kämpfen muss. Das Ergebnis? Ein Wein von seltener Authentizität, der die Seele eines einzigartigen Terroirs in sich trägt, zwischen Rauheit und Üppigkeit.
Bei 17 °C serviert, harmoniert dieser Cornas 2022 perfekt mit Gerichten, die seinem Statur gerecht werden: eine Lammkeule mit Kräutern, ein lang geschmortes Daube provençale oder gereifter Käse wie ein alter Comté oder ein Bleu de Vercors. Eine Flasche, die man nicht einfach trinkt, sondern erlebt – am besten nach einigen Jahren Geduld, um der Zeit zu erlauben, seine Kanten zu glätten und seine gesamte Komplexität zu enthüllen.
Aus welchen Parzellen besteht dieser Jahrgang?
Dieser Wein stammt hauptsächlich aus den Parzellen Reynard und Sabarotte, ergänzt durch Reben in der AOC Saint-Péray und am Fuß der Hänge von Cornas.
Warum wird dieser Wein in neutralen Fässern ausgebaut?
Der Ausbau in neutralen Fässern und Demi-Muids bewahrt den reinen Ausdruck des granitischen Terroirs und der Syrah-Rebsorte, ohne den Einfluss neuen Holzes.
Was ist die Besonderheit der Gärung?
Die Gärung erfolgt spontan mit ganzen Trauben in Betonbehältern, eine traditionelle Methode, die die Typizität der Frucht und des Terroirs respektiert.
Kann man ihn jetzt schon genießen oder sollte man warten?
Obwohl dieser Wein bereits zugänglich ist, entfaltet er sein volles Potenzial nach 10 bis 15 Jahren Lagerung, dank seiner Tanninstruktur und seiner Konzentration.
Welche Aromen dominieren beim Öffnen?
Man findet intensive Noten von blauen Früchten, kandierten Veilchen und Himbeere, begleitet von Trüffelakzenten und einer leichten erdigen Mineralität.
Wie serviert man diesen Wein, um alle seine Nuancen zu genießen?
Es wird empfohlen, ihn bei 17 °C zu servieren, nach einer Belüftung von ein bis zwei Stunden, um seine komplexen Aromen zu entfalten und seine anfängliche Stärke zu mildern.
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